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Segeberg Scheune brannte - Gasflaschen unversehrt
Lokales Segeberg Scheune brannte - Gasflaschen unversehrt
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19:39 26.03.2019
Ein ehemaliger Kuhstall, in dem Fahrzeuge gelagert und eventuell auch repariert worden sind, hatte am späten Dienstagnachmittag Feuer gefangen.  Quelle: Klaus J. Harm
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Tarbek

Besser hätte die Ausgangslage für die Feuerwehr nicht sein können, als die Sirenen heulten. In einem ehemaligen Kuhstall, der als Abstellraum für Autos und Boote genutzt wurde und in dem wohl auch an diesen geschraubt worden ist, war an einem Fahrzeug ein Feuer ausgebrochen.

Zwei glückliche Umstände halfen den Wehren

Pluspunkt Nummer 1: Das Feuerwehrgerätehaus lag nur 30 Meter weiter weg. Die anrückenden Kameraden unter der Leitung von Wehrführer Jörg Blanke mussten das Löschfahrzeug nur aus der Garage herausrollen lassen und konnten gleich mit dem Löschangriff beginnen.

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Pluspunkt Nummer 2: Die Uhrzeit. Um diese Zeit waren die meisten Feuerwehrleute schon zu Hause oder in der Nähe. So hatten die Wehren sehr schnell über 100 Kameraden am Brandort.

Da der Alarm als „Feuer groß“ gemeldet worden war, kamen auch gleichzeitig die benachbarten Wehren aus Tensfeld, Bornhöved, Schmalensee, Trappenkamp und Stocksee hinzu. Das Einsatzleitfahrzeug wurde gleich neben dem Feuerwehrhaus postiert.

Brenzlig wegen Gasanlagen

Brenzlig war die Lage trotzdem, denn in dem Gebäude befanden sich nicht nur ein Fahrzeug mit Gastank, sondern auch mehrere Gasflaschen, die offensichtlich zu Arbeiten an den Fahrzeugen genutzt worden waren. Auch die Reifen der Fahrzeuge ließen sich nicht so leicht mit Wasser löschen. Sie flammten immer wieder auf, jedenfalls solange, bis die Kameraden aus Tensfeld und Trappenkamp sie mit Löschschaum eingedeckt hatten.

Danach konnten Wehrführer Blanke und seine Kameraden „Feuer aus“ melden. „Das hat wie immer super hier bei uns im Norden mit der Zusammenarbeit geklappt!“, freute sich der Wehrführer.

Die Brandursache wird, wie in solchen Fällen üblich, erst später von der Kriminalpolizei und den Sachverständigen ermittelt werden können. Der Gebäudeschaden ist relativ gering geblieben. Die umstehenden Häuser mitten im eng bebauten Ortskern konnten alle gerettet werden.

Scheune in Tarbek brannte

Von Klaus J. Harm

Nicole Scholmann 26.03.2019
26.03.2019