Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Segeberg Schon 63 Ladepunkte für E-Autos
Lokales Segeberg Schon 63 Ladepunkte für E-Autos
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:32 31.10.2019
Von Harald Becker
Auf dem Rewe-Parkplatz hat Leezens Bürgermeister Ulrich Schulz (rechts) im Beisein von Manfred Priebsch (links), Prokurist der Strom liefernden Vereinigten Stadtwerke Bad Oldesloe/Ratzeburg und Fritjof Hein (Geschäftsführer von Elektrotechnik Hanschke & Hein), eine neue E- Schnell-Ladestation mit zwei Strom-Zapfstellen offiziell eingeweiht. Quelle: Harald Becker
Leezen

Am Eingang des Rewe-Areals an der Durchfahrtsstraße (B432) können E-Autos binnen weniger Minuten mit Strom „betankt“ werden. Bürgermeister Ulrich Schulz gab nun den offiziellen Startschuss.

„Von den ersten Planungen bis zur Realisierung hatte es über ein Jahr gedauert. Damit erhöht sich die Attraktivität unserer Gemeinde“, sagte Schulz bei der Einweihung.

Stromtankstelle an B432

Mit einer speziell dafür vorgesehenen Ladekarte des Stromanbieters „Vereinigte Stadtwerke Bad Oldesloe/Rendsburg“ oder anderer Stadtwerke kann etwa das Elektro-Auto von Renault an der Schnellladesäule in Leezen innerhalb von 30 Minuten Strom für eine Reichweite von 150 Kilometern aufgeladen werden, sagt Manfred Priebsch, Prokurist der Vereinigten Stadtwerke. Bei einer normalen Ladestation würde dies im Vergleich eineinhalb bis zwei Stunden dauern.

100-Kilometer-Fahrt kostet 5 Euro

Die Kilowattstunde (kWh) kostet dabei 30 Cent. „Eine 100 Kilometer lange Autofahrt, dafür sind 15 bis 16 kWh nötig, dürfte somit rund fünf Euro kosten“, klärte Manfred Priebsch. Für die Ladedauer mitentscheidend ist Kilowatt-Größe der Batterie des Wagens, daher können die Werte bei anderen Modellen abweichen.

Bald auch mit Kreditkarte zahlen

Bei der Bezahlung des Stromtankens gibt es in Leezen noch Verbesserungsbedarf: „Momentan ist der Einsatz von Kreditkarten noch nicht möglich“, räumt Priebsch ein und verspricht: „Dies wollen wir jedoch zeitnah in die Wege leiten.

Auch sind nicht alle Ladekarten mit der Säule kompatibel – erfahrene Fahrer von Elektroautos kennen das Problem bereits. Die Ladekarte kann im Internet unter www.vereinigte-stadtwerke.de/e-mobilitaet beantragt werden.

Kreis Segeberg zahlte Zuschuss

Die Investition für die Leezener Schnell-Ladestation schlagen mit rund 45000 Euro zu Buche. „Vom Kreis Segeberg gibt es einen Zuschuss von 25000 Euro. Somit bleibt ein Investitionsbetrag von 20000 Euro zu Lasten des Gemeindehaushaltes“, berichtete Bürgermeister Ulrich Schulz. Für die Standortsuche, die Konzepterstellung und die nötigen Ausschreibungen war das Planungsbüro „Energie und Netze" aus Thedinghausen beauftragt gewesen.

„Besonderer Dank gilt Tilman Wendt, der den Rewe-Verbrauchermarkt betreibt", lobt der Bürgermeister. Der Kaufmann übernimmt die monatlichen Betriebskosten für die Ladestation von rund 120 Euro.

18 Schnellladepunkte im Kreis Segeberg

Die immer größer werdende Anzahl von E-Ladestationen im Kreisgebiet freut die beiden Klimaschutzmanager des Kreises, Lisa Bern-Siefert und Heiko Birnbaum. Aktuell sind derzeit 158 Ladepunkte an 63 Standorten vorhanden. Davon werden an neun Ladestandorten 18 E-Schnell-Ladepunkte betrieben.

Und fast täglich würden neue E-Zapfsäulen in Betrieb genommen. In Planung sind derzeit weitere 19 Standorte mit 35 Ladepunkten. „Es ist noch Geld in den Fördertöpfen“, wirbt Birnbaum dafür, weitere Standorte zu realisieren. Insgesamt sind im Kreis Segeberg rund 400000 Euro an Zuschüssen für Ladesäulen geflossen.

Alles, was Sie zu E-Tankstellen wissen müssen

Hier lesen Sie weitere Berichte aus dem Kreis Segeberg.

Das Schweigen von Katharina Marie Erzepky verhieß nichts Gutes. Die Planerin nahm regungslos zur Kenntnis, wie der Bauausschuss ihren Entwurf für den neuen Marktplatz in Bad Segeberg zerpflückte. Alles Andere als ein Zurückziehen ihrer Arbeit und das Scheitern des Projektes wäre eine Überraschung.

Michael Stamp 31.10.2019

Die Fusion der Raiffeisenbank Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg mit der Volksbank Pinneberg/Elmshorn sorgt für Unmut bei den rund 30.000 Raiba-Kunden. Sie sollen selbst dafür sorgen, dass die Lastschriftverfahren auf die neue IBAN geändert werden. Die Bank kann das nicht leisten, sagt der Bankvorstand.

Einar Behn 30.10.2019

Ein zwölfjähriger Junge ist am Dienstagnachmittag in Henstedt-Ulzburg bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Er wurde beim Betreten der Fahrbahn von einem Auto erfasst.

KN-online (Kieler Nachrichten) 30.10.2019