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Segeberg Immobilienpreise steigen um 7,8 Prozent
Lokales Segeberg Immobilienpreise steigen um 7,8 Prozent
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13:00 23.07.2019
Von Gerrit Sponholz
Viele Hamburger zieht es wegen hoher Preise in der Großstadt ins Umland wie den Kreis Segeberg.  Quelle: Gerrit Sponholz
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Bad Segeberg

Vom vierten Quartal 2017 zum vierten Quartal 2018 kletterten die Preise für Eigentumswohnungen in Hamburg um 7 Prozent, im Kreis Segeberg sogar um 7,8 Prozent.

Prognose: Preise gehen weiter nach oben

Ähnlich bei Einfamilienhäusern: Die Kaufpreise in Hamburg kletterten um 5,3 Prozent, im Kreis Segeberg um 7,8 Prozent. Die Prognose sagt weitere kräftige Sprünge voraus.

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Die Stiftung Warentest stützt sich bei ihren Berechnungen auf ein Forschungsinstitut des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken und des Bundesverbandes Deutscher Volks- und Raiffeisenbanken. Ausgewertet worden waren bundesweit 360000 Käufe im Jahr 2018, die über rund 630 Banken gelaufen waren.

Mieten oder kaufen?

Für manche Familie stellt sich die Frage: Soll ich mieten oder kaufen? Kommt drauf an, sagt die Stiftung Warentest. Sie setzt den Kaufpreis ins Verhältnis zur Jahresnettokaltmiete, also ohne Betriebskosten. Je niedriger der Wert, desto eher lohnt sich Kauf zur Selbstnutzung oder zum Vermieten im Vergleich zum Mieten.

In der jetzigen Phase niedriger Kreditzinsen sei eine Quote von gut 20 durchaus akzeptabel. Wer also für das 20-Fache der Jahresnettokaltmiete eine Immobilie kaufe, könne damit besser fahren als zu mieten. Das hänge aber noch von anderen Faktoren ab, etwa der Höhe des Eigenkapitals.

In Hamburg liegt die Quote für Wohnungen mittlerweile bei rund 25 bis 35, im Kreis Segeberg noch bei 17 bis 22. Es lohnt sich im Kreis Segeberg tendenziell also, eher eine Wohnung zu kaufen als zu mieten.

Allerdings warnen die Warentester: „Je niedriger der Wert ist, desto höher wird am Markt das Risiko von Wertverlusten oder eines Leerstands eingeschätzt.“

Kreis Segeberg wächst

Fest steht: Der Kreis Segeberg wächst. Ende 2018 lebten 276032 Menschen hier. Das sind rund 18000 mehr Bürger als 2008, und sogar rund 60000 mehr als noch vor 30 Jahren.

Der Zuzug ist auch in der weiterhin hohen Nachfrage nach Bauplätzen abzulesen. „Die eine oder andere der 27 Amtsgemeinden wie Seedorf oder Klein Rönnau planen neue Baugebiete“, sagt Thomas Hartstock, Leiter der Amtsverwaltung Trave-Land.

Land setzt Grenzen

Allerdings setze die Landesplanung den Gemeinden beim Wachstum Grenzen. Zunächst müssten die Dörfer ohnehin vorrangig die Baulücken erst mal bebauen. Sozialwohnungsbau gebe es auf den Dörfern nicht.

Im Amt Bad Bramstedt-Land hatte Amtsleiter Christian Stölting bereits zu Jahresbeginn festgestellt: „Wir profitieren von der niedrigen Zinslage. Die Grundstücke sind schnell weg, auch in den kleinen Gemeinden.“

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