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Segeberg Vier neue Windkrafträder bei Weede
Lokales Segeberg Vier neue Windkrafträder bei Weede
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06:35 25.03.2019
Von Gerrit Sponholz
Bei Weede in Richtung Neuengörs drehen sich bereits zwölf Windkraftanlagen. Quelle: Gerrit Sponholz Archiv
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Weede

Zwar wird die Regierung die künftigen Vorranggebiete für Windkraftanlagen wohl erst in einem Jahr endgültig zugeschnitten haben. Aber die rund 26 Hektar bei Weede waren in den bislang vom Land vorgelegten zwei Entwürfen stets enthalten.

Repowering soll möglich sein

Das Land will künftigen Projektbetreibern bei Weede bislang nicht nur erlauben, Windkraftanlagen zu errichten, sondern diese auch später durch neuere, ertragreichere ersetzen lassen (Repowering). 

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Der Kreis hatte nur wenige Bedenken gegen das Weeder Gebiet angemeldet.

Die nun auserkorenen 26 Hektar teilen sich in zwei Flächen. Sie liegen auf halber Strecke zwischen Weede und Schieren an der Kreisstraße 62. Je zwei Masten sollen links und rechts der Straße stehen.

Die Firma Eurowind, mit Stammsitz in Dänemark, ist optimistisch. „Die Landesplanung hat die Ausnahmegenehmigung in Aussicht gestellt.“ Deshalb will das Unternehmen schon im ersten Halbjahr 2020 den Antrag beim Land stellen. Der Gemeinde soll zugesichert werden, dass die Firma die Kosten für die Bauleitplanung übernimmt.

Bauvorbereitung ab Ende 2021

Vermutlich in der ersten Jahreshälfte 2021 würde das Land den Antrag genehmigen, hofft die Firma. Die Bauvorbereitung könnte im Winter 2021/22 starten. Anfang 2019 hat sie bereits mit der Bestandsaufnahme von Fledermäusen und Knickstrukturen begonnen. 

Weedes Bürgermeister Bernd Sulimma bremst. „Die Planungen sind nach unserer gemeindlichen Einschätzung in einem frühen Stadium.“ Die Anlagen sollen eine Gesamthöhe von 200 Meter haben, inklusive Rotoren.

Die Firma habe die Gemeinde offiziell kontaktiert. „Es hat ein Gespräch mit einigen Vertretern der Gemeinde und dem Projektplaner stattgefunden.“

Prinzipiell habe die Gemeindevertretung zur Kenntnis genommen, dass das Land beim Entwurf für das Vorranggebiet die Forderungen Weedes berücksichtigt habe: Höchstens 200 Meter hoch, mindestens fünffache Höhe als Abstand zu Siedlungen (1000 Meter).

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