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Segeberg Seeapotheke weicht dem „Wohnhof“
Lokales Segeberg Seeapotheke weicht dem „Wohnhof“
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06:30 12.12.2015
Von Patricia König
Das zweite Gebäude direkt an der Kurhausstraße soll optisch dem Teil mit der früheren Seeapotheke ähneln. Quelle: Patricia König
Bad Segeberg

Der „Wohnhof Wesche“ ist benannt nach einer gleichnamigen Bäckerei, die einst in dem Haus aus dem Jahr 1895 beheimatet war.

 „Wenn das Wetter es zulässt, dann wird schon im Januar mit dem Bau angefangen“, bestätigt Kirstin Rupp von der Conplan Betriebs- und Projektberatungs GmbH in Kiel, die das Projekt betreut. Im Verlauf der Planungen wurde auch das Nebengebäude an der Kurhausstraße 27 einbezogen. Der Bau, in dem zwei Mobilfunkanbieter die Gewerbeflächen im Erdgeschoss gemietet haben und das im Obergeschoss bewohnt ist, wird von dem Projekt vorerst noch nicht betroffen sein. Es soll aber später saniert werden. „Die Zusammenführung beider Grundstücke hat sich aber positiv auf den Neubau ausgewirkt“, erklärt Rupp, die für die Projektentwicklung und Baubetreuung zuständig ist. Dasjenige der zwei Gebäude, das direkt an der Kurhausstraße liegt, wird in Fassade und Dach dem ehemaligen Komplex mit der Apotheke ähneln und wieder Platz für Gewerbe bieten. Diese Zugeständnisse seien dem „abgeschwächten Denkmalschutz“ geschuldet, erläuterte Rupp.

 Zum Gesamtprojekt der zwei Häuser mit zwei beziehungsweise drei Etagen plus Dachgeschoss gehört ein Energiekonzept mit Holzpelletsheizung, und ein großer Teil der Wohnungen, die von 56 bis 140 Quadratmeter groß sind, soll barrierefrei erreichbar sein. Die Pläne für das Bauprojekt hat das Architekturbüro Gebrüder Schmidt aus Bad Segeberg angefertigt. Wenn alles planmäßig verläuft, können die Wohnungseigentümer im kommenden Winter einziehen. Im Wohnhof Wesche sind noch zwei Wohnungen mit 56 und 63,5 Quadratmetern frei.

 Das planende Unternehmen Conplan besteht seit 20 Jahren. Gründer Volker Spiel und sein Team haben bereits ähnliche Projekte realisiert, darunter auch den vielfach prämierten Ägidienhof in Lübeck, in dem Wohn- und Arbeitsräume in denkmalgeschützten Gebäude gestaltet wurden. Für das Wohnprojekt in Bad Segeberg wurde zunächst eine Planungsgemeinschaft gegründet, der auch die späteren Wohnungseigentümer angehören.

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