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Segeberg Hauptstraße für 20 Monate dicht
Lokales Segeberg Hauptstraße für 20 Monate dicht
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09:14 25.07.2019
Von Nicole Scholmann
Oerings Bürgermeister Bodo Nagel (Mitte) und Bauleiter Maximilian Thomsen (rechts) von Strabag freuen sich über den bislang problemlosen Verlauf der Bauarbeiten. Quelle: Nicole Scholmann
Oering

Dafür müssen die Oeringer und diejenigen, die durch den Ort fahren wollen, Geduld haben: Bis September kommenden Jahres – insgesamt 20 Monate – ist die L80 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Auch die Anwohner müssen Einschränkungen in Kauf nehmen. „Wir versuchen, die direkten Anwohner so gut es geht durchzulassen“, beteuert Bauleiter Maximilian Thomsen von der Firma Strabag. Allerdings werde das schwierig, sobald die Gräben für die Kanalisation offen seien. Dann könnte es dazu kommen, dass die Oeringer etwas weiter weg parken müssen und zu Fuß durch die Baustelle gehen müssen, um nach Hause zu kommen. Die Zufahrt zur Oeringer Mühle ist zurzeit noch aus Richtung Sievershütten frei, sodass Erntemaschinen ungehindert den Landhandel anfahren können.

3 Millionen Euro Baukosten

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen 3 Millionen Euro. Das Land übernimmt davon 1,8 Millionen Euro, die restlichen 1,2 Millionen Euro muss die Gemeinde Oering berappen. Laut Bürgermeister Bodo Nagel (WGO) teilt sich dieser Betrag auf in 400000 Euro für den Straßenbau und 800000 Euro für die Entwässerung. Die Kosten für die neue Kanalisation seien bereits über die Abwassergebühren finanziert – bei den Kosten des Straßenausbaus müssen die Anlieger ihren Teil beitragen. Solange die jetzige Straßenausbausatzung gelte, werden die Kosten auf die Grundstücksbesitzer verteilt. „Selbst wenn wir Einmalbeiträge erheben, werden die Anlieger der Hauptstraße lediglich mit etwas mehr als der Hälfte der Kosten für den Straßenausbau belastet“, teilte Bürgermeister Nagel mit. Es gebe innerhalb der Kommunalpolitik eine Diskussion um die Straßenausbausatzung, aber noch kein abschließende Entscheidung, ob die Oeringer weiterhin zahlen müssen.

Straße wird 50 Zentimeter tief ausgehoben

Die Mitarbeiter der Firma Strabag sind zurzeit damit beschäftigt, den Asphaltbelag, der aus Anfang der 80er Jahre stammt, herauszufräsen. Anschlüsse an die Kanalisation müssen erneuert werden. Der Fußweg zwischen „Wirtshaus“ und der Oeringer Mühle kommt neu. Bis in 50 Zentimetern Tiefe arbeiten die Maschinen sich vor. Trotz der hohen Temperaturen wird täglich fleißig gearbeitet. „Bei Strabag wird der Arbeitsschutz groß geschrieben“, versichert Thomsen. Die Straßentiefbauer bekommen neben Sonnencreme auch kühle Getränke.

Umleitung ist ausgeschildert

Eine Umleitung über Seth ist ausgeschildert. Die beliebte Abkürzung von Oering über einen Schleichweg nach Itzstedt kontrolliert die Polizei regelmäßig. Eine Durchfahrt ist während der Bauphase nicht gestattet.

Die Bebauung war von vornherein umstritten: Nun hat der Nachbar Widerspruch gegen den Bau eines Wohnhaus im Schlüskamp in Bad Bramstedt eingelegt. Er befürchtete, dass seine alte mit öffentlichen Sanierungsmitteln restaurierte Kate vom hohen Nachbarhaus optisch erdrückt wird.

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