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Segeberg Flüchtlinge kamen doch nicht
Lokales Segeberg Flüchtlinge kamen doch nicht
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06:00 09.08.2016
Von Thorsten Beck
Für mehrere Hundert Flüchtlinge entsteht seit Monaten ein Containerdorf im Levo-Park. Kommen sollen jetzt erstmal 50 bis 60 Asylbewerber. Quelle: Karsten Wikening
Bad Segeberg

Präzise Informationen des Kieler Innenministeriums – es handelt sich um ein Objekt des Landes Schleswig-Holstein – gibt es seit geraumer Zeit so gut wie keine. Was maßgeblich mit daran liegt, dass die Hansestadt, die gemäß vertraglicher Vereinbarung zwischen den beiden Nordländern auch für die Gesamtkosten der Unterbringung aufkommt, selbst über Art und Zeitpunkt der Nutzung entscheidet. Zuletzt hatte ein Masern-Ausbruch in Hamburg für eine neuerliche Verzögerung gesorgt.

 Zunächst einmal rund 50 bis 60 Menschen sollen ein ehemaliges, extra für diesen Zweck hergerichtetes Kompaniegebäude des früheren Panzergrenadierbataillons 182 beziehen. Trotz monatelangem Vorlauf stehen die Wohncontainer, in denen statt der ursprünglich geplanten vier zumeist wohl nur jeweils zwei Personen unterkommen werden, noch immer nicht zur Verfügung. Auch an manchen Versorgungsleitungen für diesen Teil der alten Lettow-Vorbeck-Kaserne an der B206 wird nach wie vor gearbeitet.

 Wie viele Asylbewerber in den nächsten Wochen tatsächlich in den Levo-Park ziehen, hängt ganz wesentlich von der Entwicklung des weiteren Zuzugs von Schutzsuchenden nach Deutschland ab. Aktuell geht die Innenbehörde von rund 600 Menschen aus. Hineinpassen würden deutlich mehr als doppelt so viele.

Intensiver als bislang wird der Nehmser See gepflegt. Mit zwei Messgeräten im Wert von 2000 Euro kann das Wasser besser untersucht werden. Außerdem schreitet der Ankauf von Uferzonen voran. Bereits ein Drittel hat die vor drei Jahren gegründete Bürgerstiftung „Lebensraum Nehmser See“ erwerben können.

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