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Segeberg Wie ist die Kurhausstraße zu retten?
Lokales Segeberg Wie ist die Kurhausstraße zu retten?
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10:03 04.07.2018
Von Michael Stamp
Dirk Wehrmann (von links), Joachim Wilken-Kebeck und Kirsten Tödt von der Bad Segeberger SPD-Fraktion möchten einen grundlegenden Umbau der Kurhausstraße auf den Weg bringen. Quelle: Michael Stamp
Bad Segeberg

Im Grunde ist die Kurhausstraße eine 600 Meter lange Zumutung: viel zu schmale Radwege, holperige Bürgersteige, enge Parkbuchten und eine Fahrbahn, auf der es häufig zu hausgemachten Staus kommt. Davon, dass sie nach einem vor bereits 50 Jahren abgerissenen Gebäude benannt ist, mal ganz zu schweigen. Aber Bad Segeberg hat ja auch eine Bahnhofstraße ohne Bahnhof und einen Klosterkamp ohne Kloster. Gegen den Namen hat die örtliche SPD auch gar nichts – aber gegen den gesamten Rest. Die Sozialdemokraten sind auf der Suche nach der „goldenen Idee“ für die Strecke zwischen Uhren-Richter und der Einmündung Am Kurpark.

Seit 24 Jahren wenig geändert

Joachim Wilken-Kebeck war in der Stadtvertretung noch ein vergleichsweise junger Hüpfer, als anno 1994 der Gedanke aufkam, die ständig verstopfte Kurhausstraße kräftig aufzumöbeln. „Das hat sich aber als schwierig herausgestellt.“ Folglich passierte in den nächsten 24 Jahren: nichts. Zumindest so gut wie nichts, wenn man von ein paar kosmetischen Korrekturen an den Parkbuchten absieht.

Wichtiger Zubringer für die Allgemeine Klinik

„Wir müssen uns jetzt am Anfang der Wahlperiode Gedanken machen“, fordert der neue Fraktionsvorsitzende Dirk Wehrmann. „Alle Nutzer sind nicht mit der Kurhausstraße zufrieden.“ Das betreffe nicht nur sämtliche Verkehrsteilnehmer wie Autofahrer, Radler und Fußgänger, sondern auch die dort ansässigen Unternehmer und die Mitarbeiter der örtlichen Rettungsdienste und Krankenhäuser, da die Straße ein wichtiger Zubringer für das Herzzentrum und die Allgemeine Klinik ist.

Fahrrad-Club beurteilt die Radwege als viel zu schmal

Derzeit gibt es auf beiden Seiten einen Bürgersteig und daneben einen nur etwa einen Meter breiten Radweg – laut Allgemeinem Deutschem Fahrrad-Club (ADFC) viel zu schmal. 1,50 Meter müssten es nach Meinung der Experten schon mindestens sein. Hinzu kommen jeweils eine Baumreihe und Parkbuchten, bei denen man gleich doppelt Gelegenheit hat, einen Unfall zu verursachen: Wer auf der Fahrerseite aussteigt, steht mitten auf der dicht befahrenen Kurhausstraße; und wer die Beifahrertür öffnet, hat eine faire Chance, einen Radfahrer vom Drahtesel zu holen.

Parkplätze in der Mitte?

Die Kernfrage ist nun, wie man diesen begrenzten Raum neu ordnen und für alle Beteiligten besser gestalten kann. In der Mitte der Kurhausstraße würden die Sozialdemokraten die Parkplätze anordnen wollen – jeweils im Wechsel rechts und links. Größter Vorteil: Das würde eine Menge Platz sparen. Größter Nachteil: Jeder Autofahrer, der dort parkt, muss eine Fahrbahn überqueren. Ein Fahrradweg solle nicht mehr separat gebaut werden, sondern nur per weißer Linie von der Fahrbahn abgetrennt werden.

Wolfgang Gruchot, seit sechs Jahren Leiter der Olzeborchschule in Henstedt-Ulzburg, wird künftig nicht mehr an der Henstedt-Ulzburger Grund- und Gemeinschaftsschule tätig sein. Im neuen Jahr soll ein neuer Schulleiter kommen.

Nicole Scholmann 03.07.2018

Die Anschlussstelle Bad Bramstedt in Richtung Flensburg wird am Freitag, 6. Juli, zwischen 4 und 9 Uhr gesperrt. Laut Via Solutions Nord ist die Sperrung wichtig, um einen Betonfertiger im Rahmen des A7-Ausbaus umsetzen zu können.

03.07.2018

Zwar deutlich später und auch anders als geplant wird das Gelände der Jürgen-Fuhlendorf-Schule (JFS) in Bad Bramstedt umgebaut, Schuldirektor Dr. Holger Oertel ist nach der jüngsten Bauausschusssitzung trotzdem zufrieden. „Ich begrüße, dass jetzt konstruktiv gearbeitet wird“, sagte er der SZ.

Einar Behn 03.07.2018