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Segeberg Nach Unfall: SPD will Maienbeeck umbauen
Lokales Segeberg Nach Unfall: SPD will Maienbeeck umbauen
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17:17 25.02.2019
Von Einar Behn
Auch im achten Jahr nach der Fertigstellung der Ortsumgehung gibt es hier auf der früheren Bundesstraße 206 keine Verkehrsberuhigungen. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Bereits im März 2018 hatte die SPD im Planungsausschuss einen Antrag auf eine versuchsweise Verkehrsberuhigung gestellt. Der fand jedoch keine Mehrheit. Die anderen Parteien wollten die Sanierung des Landwegs abwarten. Nach dem Unfall sieht die SPD nun aber dringenden Handlungsbedarf.

Die Verkehrssicherheit an der Jürgen-Fuhlendorf-Schule sei im letzten Jahr ein dominierendes Thema gewesen. 1,4 Millionen Eor investiert die Stadt unter anderem um den Fahrrad- und Autoverkehr zu entzerren. Die gleiche Bereitschaft, etwas für den Schutz der Fußgänger und Radfahrer zu tun, fordert die SPD auch für den Maienbeeck. Dieser werde von den Schülern der Grundschule Maienbeeck und der Gemeinschaftsschule Auenland stark genutzt. Auch sie hätten ein Recht auf einen sicheren Schulweg. Die SPD schlägt Tempo 30 und eine andere Parkregelung vor. 

Ralph Baum, SPD-Mitglied im Verkehsrausschuss: „Wir appellieren an die anderen Parteien, von ihrer abwartenden Haltung abzulassen und das Thema 'Verkehrsberuhigung im Maienbeeck' mit uns erneut anzugehen." 

Nach bisher nicht verwirklichten Plänen des Stadtbauamtes sollen die Autos nicht mehr halbseitig auf den Bürgersteigen geparkt werden sondern nur noch auf einer Straßenseite auf der Fahrbahn. Dadurch hätten Fußgänger deutlich mehr Platz, Geschäfte und Gastronomie könnten die Bürgersteige ebenfalls nutzen. Es gäbe aber weniger Parkplätze, was für Protest der Einzelhändler sorgte.

Bei dem Versuch in eine Waschanlage einzubrechen, wurde am Sonnabend in Kaltenkirchen ein 49 Jahre alter Mann mit seinem Sohn festgenommen. Eine Zeugin hatte die beiden beobachtet und die Polizei alarmiert.

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Am Sonntagmittag geriet der Fahrer eines Opel Insignias zwischen Neumünster und Bad Bramstedt ins Visier des Verkehrsüberwachungsdienstes Neumünster. Statt mit den erlaubten 120 wurde bei dem Auto eine Geschwindigkeit von 195 Stundenkilometern festgestellt und das bei zu wenig Sicherheitsabstand.

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Am vergangenen Freitag um 17.15 Uhr ist ein 5 Jahre altes Mädchen bei einem Unfall in Barmstedt schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei Bad Segeberg ist das Kind unvermittelt über die Straße gegangen. Die 18-jährige Fahrerin eines VW konnte nicht rechtzeitig bremsen.

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