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Segeberg Ein Büro für Chancengleichheit
Lokales Segeberg Ein Büro für Chancengleichheit
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19:30 15.12.2016
Von Petra Stöver
Wiebke Wilken und Thorsten Luckow arbeiten im „Büro für Chancengleichheit und Vielfalt“ in der Segeberger Kreisverwaltung. Quelle: Petra Stöver
Bad Segeberg

Nicht alle Menschen haben die gleichen Chancen im Leben, und eine behinderte, alte Flüchtlingsfrau ohne formale Bildung dürfte ganz am unteren Ende der Skala stehen. Doch auch sie soll wie alle anderen am gesellschaftlichen und politischen Leben im Kreis Segeberg teilnehmen können.

 „Wir haben damit ein dickes Brett vor uns“, weiß Landrat Jan Peter Schröder. Vieles sollen die beiden Mitarbeiter, Wiebke Wilken und Thorsten Luckow, unter einen Hut bringen: Integration von Migranten, Inklusion von Behinderten, Teilhabe an Politik, Gleichstellung von Mann und Frau, Bildungsgerechtigkeit - und das alles im Hinblick auf die demografische Entwicklung im Kreis Segeberg. Um die Ziele zu erreichen, wollen sie vor allem die Fäden in bestehenden Netzwerken weiter spinnen. Der Kreis sieht sich mit seiner neuen Abteilung auf dem Weg in die Zukunft, um zielgruppenbezogene Aktivitäten zu bündeln und Fragen des demografischen Wandels zu bearbeiten.

 Das neue Büro, kurz BfCV, ist dem Landrat direkt als Stabsstelle zugeordnet. Damit soll ihm mehr Nachdruck verliehen werden. Organisatorisch ist es dem Fachbereich Soziales, Jugend, Bildung, Gesundheit angegliedert. „Wir wollen davon wegkommen, dass Einzelmaßnahmen ergriffen werden, die dann verpuffen“, sagte dessen Leiterin Karin Grandt. Nach dem Motto: Butter bei die Fische.

 Als erste Schwerpunkte wurden die Themen Inklusion, Demografie und Integration/Migration festgesetzt. Wilken will ein Projekt starten, um Ausländer für Belange der Kreispolitik zu begeistern, und zwar nachhaltig. Beteiligt ist BfCV an dem Projekt „Zukunftsszenario Altenhilfe“, das das Diakonische Werk Schleswig-Holstein gestartet hat, um die Zukunft der Altenhilfe auf dem Land zu untersuchen.

 Schröder sieht in dem Schwerpunkt Chancengleichheit und Vielfalt eine Kernaufgabe der Kreise, gerade auch im ländlichen Bereich. Es gelte denen zu helfen die benachteiligt sind. Das neue Büro sei eine Koordinierungsstelle auch zum Querdenken und Vernetzen. Seine Einrichtung spiegele auch den Wandel der Verwaltungen zum modernen Dienstleister.

Es wird darüber nachgedacht, Bauern an der Sanierung von landwirtschaftlichen Wegen zu beteiligen. 100000 Euro koste die Sanierung eines landwirtschaftlichen Weges, sagte Ricklings Bürgermeister Christian Thomann. Fünf solcher Wege stehen auf der Prioritätenliste der Gemeinde ganz oben.

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