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Segeberg Neue Stadtverordnete verpflichtet
Lokales Segeberg Neue Stadtverordnete verpflichtet
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12:16 29.06.2018
Von Sylvana Lublow
Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt verpflichtete die Stadtverordneten per Handschlag. Quelle: Sylvana Lublow
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Bad Bbramstedt

Frauenpower an der Spitze“, darüber freute sich Grünen-Fraktionsvorsitzender Gilbert Sieckmann-Joucken, als er seine Parteikollegin Sabine Prohn zur zweiten stellvertretenden Bürgervorsteherin vorschlug. Zumindest im repräsentativen Bereich kann sich Bad Bramstedt damit rühmen. Mißfeldts erste Stellvertreterin ist Stefanie von Moers (SPD). Stadtverordnete Prohn wird ihr Amt nur zweieinhalb Jahre behalten, da sich Grüne und FDP dieses Amt für die kommenden fünf Jahre teilen.

Müller und Helmcke bleiben Stellvertreter

Doch an der Verwaltungsspitze stehen auch in den kommenden fünf Jahren wieder drei Männer, sollte Hans-Jürgen Kütbach die Bürgermeisterwahl im September gewinnen. Zu seinen Stellvertretern wurden Burkhard Müller (CDU) und Arnold Helmcke (SPD) einstimmig wiedergewählt. „Seit 18 Jahren hat sich daran nichts geändert, das ist uns ganz gut bekommen“, kommentierte Jan-Uwe Schadendorf.

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Der SPD-Mann steht seiner Partei jetzt als Fraktionsvorsitzender vor, seine Stellvertreter sind Gudrun Baum und Dr. Manfred Spies. Auch die CDU hat eine neue Fraktionsspitze: Stefan Brumm ist Vorsitzender, Merle Lauff und Volker Wrage seine Stellvertreter. Die FDP hat mit Helmer Krane den jüngsten Fraktionsvorsitzenden. Der 27-Jährige ist zum ersten Mal Stadtverordneter. Ihn vertritt Anja Schuppe. Bei den Grünen bleibt Gilbert Sieckmann-Joucken an der Spitze seiner Fraktion.

Erhebliche Investitionen stehen demnächst an

 Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach begrüßte die neue Runde und auch die ausgeschiedenen Stadtverordneten: „Ausgeschieden heißt ja nicht ausgebürgert“, scherzte er. Die Zusammenarbeit habe ihm meistens Spaß gemacht, nicht immer, „aber das darf auch so sein“. Mit der neuen Stadtverordnung wünscht er sich „eine kritische und konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe“. Es gebe keine dummen Fragen und keine dummen Antworten, so Kütbach, der darauf hinwies, dass demnächst über erhebliche Investitionen entschieden werden müsse.

29.06.2018
29.06.2018
Nicole Scholmann 29.06.2018
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