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Segeberg Neue Windräder einstimmig abgelehnt
Lokales Segeberg Neue Windräder einstimmig abgelehnt
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21:34 19.05.2017
Einstimmig wandten sich die Blunker Gemeindevertreter gegen den Bau von Windrädern in ihrem Ort und der Nachbargemeinde Groß Rönnau. Quelle: Dierk E. Seeburg
Blunk

Geschlossen lehnte die Gemeindevertretung im Gasthof „Zum alten Bahnhof“ das Vorhaben auf dem benachbarten Groß Rönnauer Gemeindegebiet ab. Damit folgten sie der Entscheidung der Groß Rönnauer Kollegen wenige Tage zuvor.

Auch soweit es Windmühlen auf Blunker Gebiet betraf, entschied sich die Blunker Gemeindevertretung anschließend – in Abwesenheit von drei als Landeigner befangenen Kommunalparlamentariern – mit sechs Stimmen geschlossen dagegen.

Die Blunker Gemeindevertreter folgten damit auch dem erklärten Willen der gut 100 Zuhörer aus dem Ort und umliegenden Dörfern. Aus der Mitte der Besucher hatten sich viele Bürger nach ausgiebiger Information in Frage- und Diskussionsrunden einhellig gegen die jeweils 180 Meter hohen Windmühlen ausgesprochen.

Verärgerung über Vorgespräche

Geradezu empört äußerte sie sich die Blunker Bürgermeisterin Wiebke Bock darüber, dass bisher noch keine offizielle Information bekommen habe zu den Vorhaben, für die sich Landeigner von potenziellen Standorten schon vor etlichen Wochen mit Vertretern von Windpark-Investoren zu Vorabsprachen getroffen hatten. „Ich habe davon nicht aus erster Hand, sondern lediglich durch Gerüchte und aus der Zeitung erfahren, so wie andere Gemeindevertreter auch. Das ist nicht nur schade, sondern unmöglich“, kritisierte Bock. Alles wurde im Geheimen besprochen, was auch ihre Groß Rönnauer Amtskollegin Gesche Gilenski empört hatte.

Wiebke Bock äußerte zwar Verständnis für die Landbesitzer, denen von Investoren viel Pachtgeld geboten würde. Sie forderte aber: „Die Windkraft-Betreiber sollten erst einmal alle vorhandenen Anlagen voll in Betrieb nehmen, bevor sie mit solchen geheimen Aktionen viel Unruhe in unsere Dörfer bringen und damit viele gute Gemeinschaften auseinander bringen.“

Von Dierk E. Seeburg

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