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Segeberg Neuer Kunstrasen eingeweiht
Lokales Segeberg Neuer Kunstrasen eingeweiht
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19:37 22.11.2018
Von Nicole Scholmann
Im Beisein von Kommunalpolitikern und Bürgermeister Stefan Bauer (2. von links) weihten zwei Fußballteams den neuen Kunstrasenplatz ein. Quelle: Nicole Scholmann
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Henstedt-Ulzburg

Davon werden 250000 Euro im Rahmen der Sportförderung vom Land übernommen. Vor sieben Jahren hatte der Kultur- und Sportausschuss über den Bau des Kunstrasenplatzes bereits diskutiert. Die Umsetzung war für 2017 vorgesehen. Der Termin war verschoben worden, da zunächst ein Boden- und Lärmschutzgutachten erstellt werden sollte. Der Umwelt- und Planungsausschuss beschloss die Maßnahme im vergangenen Januar. Dank des trockenen Sommers konnten die Arbeiten im Zeitplan erledigt werden.

Das 65 mal 100 Meter große Spielfeld ist rein für den Fußball vorgesehen. Der Kunststoffrasen hat eine Korkfüllung. Der Platz soll vormittags von den beiden Schulen genutzt werden. Nachmittags steht das Spielfeld laut Bürgermeister Stefan Bauer dem Verein FC Ulzburg zur Verfügung. Die Regelung gelte zunächst bis zum Sommer.

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SV Henstedt-Ulzburg ist mit der Nutzungsregelung nicht einverstanden

Diese Absprache findet Andreas Cornelsen, Ableitungsleiter Fußball Großfeld des SV HU, gar nicht witzig. In einer Erklärung macht Cornelsen seinem Unmut Luft. „Trotz einer am 28. Mai zwischen Gemeindeverwaltung, dem FC Ulzburg und dem SV HU protokollierten Vereinbarung über die Platznutzung für die jetzt laufende Saison wurde der SV HU am Freitag, 14. September angewiesen, die Plätze am Alstergymnasium innerhalb von zwei Wochen zugunsten des FC Ulzburg zu räumen“, heißt es in der Mitteilung. Vertreter des SV HU werden laut Cornelsen die Kommunalpolitik informieren und die zuständigen Gremien und Ausschüsse besuchen.

Im kommenden Jahr soll der dritte neue Kunstrasenplatz der Gemeinde hergestellt werden. In Henstedt wird ein Rasenplatz dafür umgebaut. Auch hier hofft die Gemeinde auf eine finanzielle Förderung. Es gibt laut Bürgermeister Bauer dafür noch keiner Zusage. Bei Kunststoffplätzen fallen Kosten für Mähen und Wässern weg. Die Unterhaltungskosten könnten reduziert werden.

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