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Segeberg Eine Gans für Kaltenkirchen
Lokales Segeberg Eine Gans für Kaltenkirchen
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20:45 06.01.2019
Von Sylvana Lublow
Als Dank und zum Abschied gab es von Putlitz' Bürgermeister Bernd Dannemann (links) eine Gans, die Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe entgegennahm. Quelle: Sylvana Lublow
Kaltenkirchen

„Früher haben wir uns immer sehr über Besuch aus dem Westen gefreut, auch wegen der Geschenke“, erzählte Bernd Dannemann, Bürgermeister der Stadt Putlitz in Brandenburg, der Partnerstadt von Kaltenkirchen: „Warum soll nicht mal der Besuch aus dem Osten etwas mitbringen?“

Der Putlitzer kam zum letzten Mal in seiner Funktion als Bürgermeister zum Neujahrsempfang ins Kaltenkirchener Rathaus. Bei den Kommunalwahlen im Mai in Brandenburg wird er nicht mehr antreten. Weil ihm das Akkordeon-Orchester Kaltenkirchen schon bei seinem ersten Besuch 1998 so viel Freude bereitete hatte, übergab er den Musikern einen Umschlag „mit zwei Scheinen“. „Putlitz wird auch die Gänsestadt genannt, weil wir auf dem Wappen eine Gans haben“, erklärte Dannemann, der als Abschiedsgeschenk eine Gans dabei hatte, natürlich keine lebendige, die er Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe überreichte und sich für die vielen Jahre der Begleitung und Beratung bedankte.

Umwelt, Schulen und Senioren sind wichtige Themen in 2019

Bürgermeister Krause hob in seiner Rede hervor, gegen die globalen Klimaveränderungen vorzugehen, „nicht nur die Politik und Wirtschaft müssen jetzt die richtigen Entscheidungen treffen, sondern wir alle“. In Kaltenkirchen spiele der Umweltschutz bei der Stadtentwicklung regelmäßig eine Rolle. „Wir schaffen grüne Zonen zum Verweilen, kümmern uns um die Förderung des Radverkehrs und errichten Ladesäulen für die Elektromobilität. Aktuell diskutieren wir das Verbot von Plastikgeschirr auf öffentlichen Märkten“, so Krause

Ein weiteres Thema, das angegangen wird, ist die Sanierung und die Digitalisierung der Schulen mit drei Millionen Euro aus den Haushalten der Stadt und des Schulverbandes. Für seine Aussage „Wir brauchen endlich ein gemeinsames Schulgesetz für ganz Deutschland“, erhielt Krause viel Applaus. Auch für die ältere Generation tut Kaltenkirchen viel: „An der Brauerstraße werden 70 öffentlich geförderte, altersgerechte Wohnungen entstehen und direkt am Bahnhof eine Pflegeeinrichtung mit 120 betten. Beide Projekte sollen 2019 fertig gestellt werden.“

Stolz ist die Stadt auf die Umzüge der Stadtbücherei und er Volkshochschule in 2018. „Die Besucherzahlen der Bücherei sind um 36 Prozent gestiegen.“ 

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Eigentlich ist die Verabschiedung vonBad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach erst für den 29. Januar geplant, doch ein bisschen nahm Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt schon auf dem Neujahrsempfangs vorweg. „Das Jahr 2019 heißt Auf Wiedersehen sagen", so Mißfeldt.

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