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Segeberg Es warten große Herausforderungen
Lokales Segeberg Es warten große Herausforderungen
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21:50 06.01.2019
Von Matthias Ralf
Bürgervorsteherin Monika Saggau (links) und Bürgermeister Dieter Schönfeld ehrten Kirsten Tödt (2.v.l.) und Karin Am Wege für besonderes Engagement. Quelle: Matthias Ralf
Bad Segeberg

Bürgermeister Dieter Schönfeld musste im gut gefüllten Bürgersaal des Rathauses verkünden, dass die Aufgaben für die Stadt nicht kleiner werden. Vor allem die ungeklärten Fragen rund um die Finanzierung und Umsetzung anstehender Bauprojekte bereiten dem Verwaltungschef Sorgen. Die Entwicklung der Kreisstadt sieht ihr Bürgermeister insgesamt aber positiv.

30 Jahre Kulturförderung

Vor der aktuellen Rückschau erinnerte Schönfeld zunächst an die Gründung des Kulturkontors Bad Segeberg vor 30 Jahren. Der Bürgermeister zitierte hierzu die Segeberger Zeitung vom 6. Mai 1988. Der Verein sei vor dem Hintergrund der besorgniserregenden Entwicklung der kommunalen Finanzen gegründet worden. Schönfeld stellte fest, dass es bereits vor 30 Jahren Sorgen um die Kulturförderung gegeben habe. Er machte klar, wie wichtig das kulturelle Leben für eine Stadt sei und dankte exemplarisch der Vorsitzenden Christine Braun für ihren Einsatz.

Karl-May-Spiele als Einnahmequelle

„Ein besonders Erfolgserlebnis bescherten uns erneut die Karl-May-Spiele“, sagte Schönfeld. „Zum sechsten Mal in Folge gab es wieder einen Zuschauerrekord.“ Auch in finanzieller Hinsicht sei das gute Ergebnis für die gesamte Entwicklung der Stadt von Vorteil. Den Abschluss der Baumaßnahmen am so genannten Wickelhaus, dem „WortOrt“, wertete der Bürgermeister ebenfalls als positiv. „Dieses Bauwerk ist ein wunderbares Ergebnis.“

Große Investitionen

Obwohl die Stadt einige Erfolge aufzuweisen habe, sei die Liste für Bauinvestitionen immer noch sehr lang. Der Um- und Anbau des Feuerwehrhauses (rund 15 Millionen Euro), die Sanierung des Hallenbades (rund 5,6) und Investitionen in die Schulen (rund 2) seien dabei die größten Posten. „Das Geld haben wir nicht; wir müssen in dieser Höhe Kredite aufnehmen“, erklärte Schönfeld. Im vergangenen Jahr hatte er noch stolz verkündet, dass die Stadt für das Jahr 2017 erstmals in diesem Jahrtausend mehr Einnahmen als Ausgaben vorweisen konnte.

WortOrt etwas Wunderbares

Bürgervorsteherin Monika Saggau ging ausdrücklich auf das neue Kulturzentrum „WortOrt“ ein. „Nicht nur Bücherei, Archiv, Touristinfo und Kita finden darin Platz, auch ein Veranstaltungsraum für 80 Personen“, sagte Saggau. „Da ist etwas ganz Wunderbares geschaffen worden.“ Die Gründung der Segeberger Kulturtafel wurde von der Bürgervorsteherin ebenfalls begrüßt. Der Verein ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen, am kulturellen Leben teilhaben zu können. 

Kirsten Tödt und Karin Am Wege geehrt

Für besonderes Engagement wurden Kirsten Tödt und Karin Am Wege geehrt. Kirsten Tödt blickt auf 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Stadtvertretung zurück. „Politik liegt dir einfach im Blut“, sagte Saggau über die Bad Segebergerin, die 1976 in die SPD eingetreten ist. Kirsten Tödt sei sympathisch, authentisch und würde niemals aufgeben. Karin Am Wege setzt sich seit vielen Jahren für die Belange von Senioren in Bad Segeberg ein. „Sie haben immer diplomatisches und pädagogisches Geschickt bewiesen“, sagte Schönfeld über die ehemalige Vorsitzende des Seniorenbeirates.

Robin Hamann erfolgreich

Die Ehrung für den Sportler des Jahres ging an Robin Hamann. Der 18-Jährige gehört seit 2011 dem Segeberger Ruderclub an. Voriges Jahr wurde Hamann Vierter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Junioren im Vierer und Achter. Neben vielen nationalen Erfolgen strebt der Bad Segeberger für 2019 auch internationale Wettbewerbe an. Hamann wurde in den Perspektivkader des deutschen Ruderverbandes berufen und hofft auf eine Teilnahme bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Tokio.

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