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Segeberg Noch keine Mensa für Bahnhofschule
Lokales Segeberg Noch keine Mensa für Bahnhofschule
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17:39 06.09.2019
Von Sylvana Lublow
Ideenskizze: So soll der Zwischenbau der Grundschule am Bahnhof aussehen. Quelle: Gebrüder Schmidt Freischaffende Architekten GmbH
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Bad Bramstedt

Nachdem einige der Architektenideen durch das Denkmalschutzamt nicht bewilligt wurden, stehen nun die endgültigen Pläne fest: Ein Zwischenbau und eine freistehende Mensa sollen gebaut werden. 

Auf der jüngsten Sitzung des Schulverbandes wurde allerdings beschlossen, den Bau der Mensa aus finanziellen Gründen vorerst zu verschieben. Dieser Vorschlag wurde bereits auf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im Schulverband laut. Nun ist er gesetzt. Der Schulverband beschloss ebenfalls, den Förderantrag für den Zwischenbau – Kosten: rund eine Million Euro – bis zum 30. September fristgerecht zu stellen. Der Bund hatte schon im Vorfeld eine Förderung von 70 Prozent der Baukosten zugesagt. 

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Mensabau würde eine Million Euro kosten

Die geplante rund 220 Quadratmeter große Mensa würde nach ersten Schätzungen ebenfalls eine Million Euro kosten. Viel Geld für den Schulverband, der künftig noch weitere kostspielige Baustellen zu meistern hat. „Aber das Thema ist nicht vom Tisch. Auf die Mensa kann mittelfristig nicht verzichtet werden“, sagt Bürgeramtsleiter Jörg Kamensky: „Wir werden sehen, wie sich die Zahlen der zu betreuenden Kinder entwickeln.“ Der Mensabau war als Flachdachgebäude geplant mit der Option, das Gebäude bei Bedarf aufzustocken. Für die Mensa hat sich im Schulverband jetzt eine Arbeitsgruppe gebildet, die alle Entwicklungen im Auge behalten wird. 

Zwei Fahrstühle für Barrierefreiheit

Solange werden die Kinder weiterhin in der bisherigen Mensa essen, die sich im Dachgeschoss des alten Hauptgebäudes befindet. Zwei Fahrstühle, einer im Mittelbau, einer im Altbau, werden dafür sorgen, dass der Weg ins Dachgeschoss künftig barrierefrei ist. 

Zwischenbau könnte lange dauern

Doch auch der Zwischenbau wird sich nicht so schnell realisieren lassen. Sobald der Förderantrag durch ist, werden die Mittel für das Haushaltsjahr 2020 angemeldet. Dann starten die Ausschreibungen. „Wie sich in der jüngsten Vergangenheit gezeigt hat, kann es schwierig werden, Baufirmen zu finden“, sagt Kamensky: „Die Firmen haben volle Auftragsbücher, manchmal meldet sich niemand auf die Ausschreibung, dann müssen wir es wiederholen.“ Bauantrag, Bauzeit – die Stadt rechne nicht damit, dass der Zwischenbau schon mit Beginn des neuen Schuljahres fertig sein wird. „Wenn wir mit den Abrissarbeiten in den Osterferien beginnen können, ist das schon sportlich“, sagt der Bürgeramtsleiter. 

Zwischen dem Altbau und dem später angebauten Gebäude links daneben besteht bereits ein Bau. Dort befinden sich unter anderem marode Sanitäranlagen. Der Abriss des Zwischenteils soll in der schulfreien Zeit vorgenommen werden. Im neu geplanten zweigeschossigen Zwischenbau wird dann Platz für vier Klassenräume und neue Sanitäranlagen sein. 

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