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Segeberg Nun doch: Landweg-Sanierung kann starten
Lokales Segeberg Nun doch: Landweg-Sanierung kann starten
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18:04 05.03.2019
Von Sylvana Lublow
Wenn die Bahn kommt, müssen auch Autofahrer, die im Landweg vor der Schiene nach rechts abbiegen wollen, an der roten Ampel warten. Seit Jahren ist das ein Ärgernis. Ab Mai beginnen die Bauarbeiten, die Abhilfe schaffen werden. Quelle: Einar Behn
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Bad Bramstedt

Die Stadtverordnetenversammlung nutzte die Bürgermeisterin, einen ersten Bericht über ihre bislang vierwöchige Arbeit abzuliefern.

Viele große Projekte stehen in Bad Bramstedt derzeit in den Startlöchern, Zeit zum Ausruhen oder gemächlichen Einarbeiten bleibt der Verwaltungschefin da nicht. Mit einer guten Nachricht startete sie ihren Bericht: „Zusammen mit dem Bauamt ist es gelungen, den Knoten bezüglich der lange geplanten Sanierung des Landwegs und der Bimöhler Straße zum Platzen zu bringen. Die Ausschreibungen gehen spätestens Anfang nächster Woche raus.“ Viele Gespräche seien dem vorausgegangen. „Aber wir konnten die Sanierung der K111 auf den Weg bringen“, sagte Jeske stolz: „Wenn alles gut läuft, könnten die Bauarbeiten schon im Mai starten.“

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Höhere Kosten für die Stadtwerke Barmstedt fallen weg

In der letzten Bauausschusssitzung informierte Frank Duwe vom städtischen Bauamt, dass die Ausschreibungen noch nicht erfolgt seien, weil es Abstimmungsprobleme mit den Betreibern von Breitbandnetzen gegeben habe. Unklar war, wer wie viel für die Leitungen in den Straßen zahlen muss. Nun haben sich die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Barmstedt einigen können. „Die Stadtwerke verlegen ihre Kabel in den Gehwegen und es wird es keine Übergänge über die Straße geben“, erklärte Jeske der SZ. Dadurch fielen die zusätzlichen und hohen Kosten für die Stadtwerke weg.

Über den nächsten Punkt auf ihrer Liste konnte die Bürgermeisterin noch keine weiterführenden Neuigkeiten berichten: die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses. „Wir hatten einen Planer damit beauftragt, zu prüfen, ob der jetzige Standort beibehalten werden kann“, so Jeske. Zwei Pläne seien ihr vorgelegt worden, die jedoch wenig aussagekräftig waren. „Da wurden zu wenig Informationen abgefragt. Ich habe heute schon einen neuen Planer eingeschaltet.“

FDP und SPD halten wenig vom Druckaufbau der CDU

Die CDU-Fraktion hatte zum Thema Neubau Feuerwehrgerätehaus einen Antrag in die Sitzung eingebracht. Der Fraktionsvorsitzende Stefan Brumm forderte einen Maßnahmenplan bis Sommer. „Seit zwei Jahren wollen wir etwas tun. Sollte sich der Plan mit dem jetzigen Standort bis zum Sommer zerschlagen, müssen wir andere Standorte ins Auge fassen“, so Brumm: „Wir sollten endlich eine klare Lösung hinbekommen bis zum Sommer.“ Seine geforderte Frist kam bei den anderen Fraktionen nicht gut an. Helmer Krane (FDP): „Wir sehen keine Notwendigkeit für diesen Termindruck.“ SPD-Sprecher Jan-Uwe Schadendorf nannte es „etwas sportlich“, die neue Bürgermeisterin jetzt schon so unter Druck zu setzen. „Das Thema bewegt uns schon seit zwei Jahren, der Druck jetzt ist nicht förderlich.“

05.03.2019
Uwe Straehler-Pohl 04.03.2019
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