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Segeberg Neuer Dorftreffpunkt dank EU-Geld
Lokales Segeberg Neuer Dorftreffpunkt dank EU-Geld
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10:00 09.09.2016
Von Alexander Christ
Oerings Bürgermeister Thomas Steenbock (links) und der Vorsitzende des Ausschusses für Finanz-, Bau- und Wegeangelegenheiten, Andreas Hüttmann, freuen sich über die Fördermittel der Europäischen Union. Quelle: Alexander Christ
Oering

Mit viel Elan, Kreativität und Eifer und mit Hilfe eines eigens für dieses Projekt angeheuerten externen Beratungsunternehmens ging es in der Bürgerwerkstatt ans Werk. Ein Planungsbüro wurde mit ersten Vorentwürfen beauftragt. Als sie vorlagen, beantragte die Gemeinde EU-Fördermittel. „Vor wenigen Tagen haben wir die Zusage über die Bezuschussung der Projekte bekommen. An dem Gesamtinvestitionen von 1,7 Millionen Euro beteiligt sich die EU mit 750000 Euro. Das ist der Höchstsatz. Den Rest trägt die Gemeinde“, erklärte Bürgermeister Thomas Steenbock.

 Mit dem Geld sollen die Erneuerung des maroden Dachs der Sporthalle sowie der Austausch der Lichtbänder finanziert werden. Außerdem wird die Beleuchtung auf LED-Technik umgerüstet. Parallel dazu wird der an die Turnhalle angrenzende Dorfgemeinschaftsraum komplett entkernt, umgebaut und zu einem Mehrgenerationenhaus umgestaltet, der allen Oeringer Bürgern als Begegnungsstätte dienen soll. „Wenn alles nach Plan läuft, können wir im Frühjahr nächsten Jahres mit den Ausschreibungsverfahren für alle Gewerke beginnen. Ende 2017 könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden und 2018 wäre alles fertig“, erklärte Andreas Hüttmann, Vorsitzender des Ausschusses für Finanz-, Bau- und Wegeangelegenheiten. „Wichtig war für uns Gemeindevertreter vor allem, dass möglichst viele Bürger von Anfang an mit in die Entscheidungsprozesse miteinbezogen wurden. Das ist bisher gelungen.“

 Wer mehr über den Planungsstand für Sporthalle und Mehrgenerationenhaus wissen möchte, ist zu einer Einwohnerversammlung und Bürgerwerkstatt am Donnerstag, 15. September, eingeladen. Sie beginnt um 18 Uhr in der Oeringer Sporthalle an der Straße Behnhof. Oeringer haben die Gelegenheit, noch weitere Ideen und Anregungen einzubringen, die in die Planungen einfließen können. ach

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