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Segeberg Badeanstalt soll deutlich schöner werden
Lokales Segeberg Badeanstalt soll deutlich schöner werden
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12:00 09.03.2018
Von Michael Stamp
Die Badestelle am Großen Segeberger See (hier ein Bild aus dem Sommer 2017) wird nur wenig genutzt. Stadtverwaltung und Kommunalpolitiker wollen das Gelände für Besucher attraktiver machen. Quelle: Michael Stamp
Bad Segeberg

Im nasskalten Sommer 2017 war es ein Bild des Jammers. Gerade mal 50 Badegäste kamen laut Betreiber Falko Arp an den See – und das pro Woche. Arp betreibt seit sechs Jahren das „Haus am See“, das zugleich Sitz des Sportfischervereins und Bewirtschaftung der Badestelle ist. „Wir haben 25 Prozent weniger als letztes Jahr – und das war schon schlecht“, gab Arp zu Protokoll. Am Ihlsee sorgte das Wetter für noch dramatischere Einbrüche auf höherem Niveau.

Die neue Promenade am gegenüber liegenden Ufer des Großen Segeberger Sees hat die unerfreuliche Lage der Badestelle verschärft. Obwohl es verboten ist, wird auch an der Promenade gebadet.

Darüber, dass sich an der Badestelle etwas tun muss, war sich der Bauausschuss einig. Die kurzfristige Errichtung eines Schwimmstegs, wie von den Sportfischern schon 2016 gefordert, gilt mit 80000 bis 100000 Euro jedoch als zu teuer. Der alte Steg war wegen Baufälligkeit abgerissen worden und wird nun schmerzlich vermisst.

Badegäste mögen schlammigen Boden in Ufernähe nicht

Laut Bauausschuss-Chef Wolfgang Tödt (BBS) sind viele Badegäste früher vom Steg ins Wasser gegangen, weil das Gehen im Uferbereich nicht ganz so angenehm ist. „Da ist viel Modder, und der Boden ist verkrautet. Der Steg war ein Riesen-Vorteil. In ferner Zukunft sollte man darüber nachdenken, dort wieder einen Steg zu installieren.“

Doch einige andere Verbesserungen sollen schon ab 2019 in Angriff genommen werden. Um speziell jüngeren Leuten die Badestelle schmackhafter zu machen, soll eine vier mal vier Meter große Schwimminsel aus Plastikwürfeln mit Kettenverankerung und Stahlleiter kommen. Kostenpunkt: rund 11000 Euro. Auf Sitzgelegenheiten in Form weiterer Würfel soll wegen Mehrkosten von 1200 Euro hingegen verzichtet werden.

Außerdem wollen die Kommunalpolitiker ein Konzept erarbeiten lassen, die veralteten Sanitärräume zu erneuern. Für die nächsten Haushaltsberatungen möchten sie Zahlen auf den Tisch bekommen. Für das Haushaltsjahr 2020 ist darüber hinaus empfohlen worden, an der Badestelle die vorhandene hölzerne Badeinsel mit einem Sprungbrett und/oder einer Rutsche attraktiver zu machen. Die Stadtverwaltung geht von Kosten in Höhe von 15000 bis 20000 Euro aus. 

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