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Segeberg Polizei zog Raser aus dem Verkehr
Lokales Segeberg Polizei zog Raser aus dem Verkehr
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11:54 11.06.2019
So wie hier, bei einer gestellten Aufnahme in einer Linkskurve im Schmalfelder Ortsteil Elisenruh, treffen sich bei gutem Wetter junge Motorradfahrer aus Schleswig-Holstein zum Wettrennen. Quelle: Alexander Christ (Archiv)
Todesfelde/Stuvenborn

Illegale Motorradrennen nerven seit Jahren die Anwohner im Schmalfelder Ortsteil Elisenruh sowie im Stuvenborner Ortsteil Brook. Deshalb beschweren sie sich regelmäßig bei der Polizei. Am Pfingstsonntag haben Beamte vom Polizeiautobahnrevier Bad Segeberg zusammen mit Polizisten aus Kaltenkirchen deshalb zwischen 14 und 17 Uhr eine Verkehrskontrolle mit dem Schwerpunkt Motorräder durchgeführt.

Insgesamt 450 Fahrzeuge wurden an zwei Kontrollstellen gemessen. 110 davon hielten sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 60 km/h - darunter 35 Motorradfahrer.

Polizei erwischte Raser in den "Todesfelder Kurven"

Schnellster Motorradfahrer war ein 22-Jähriger aus Reinfeld. Er fuhr auf der Kreisstraße 109 mit 126 km/h anstatt der erlaubten 60 km/h. Ihn erwarten zwei Monate Fahrverbot, 880 Euro Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg.

Auch ein Rumäne muss seinen Führerschein abgeben. Der 24-Jährige raste mit 110 km/h über die Kreissstraße. Da sein Auto zudem nicht verkehrssicher war, führte dies auch zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Bei vier Motorrädern erlosch die Betriebserlaubnis, weil die Auspuffanlage vorsätzlich manipuliert war. Hier liegen die Bußgelder für den Fahrer und zusätzlich für den Halter zwischen 100 und 270 Euro.

"Todesfelder Kurven": Schwere Unfälle in den vergangenen Jahren

Auf der Kreisstraße 109 ist zuletzt im Juni 2017 ein Motorradfahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen, im Jahre 2018 wurden zwei Motoradfahrer schwer verletzt und fünf weitere leicht. Die Polizei kündigte an, weitere Schwerpunktkontrollen an den "Todesfelder Kurven" in unregelmäßigen Abständen durchführen.

Von KN-online

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