Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Segeberg Elsa und Aladdin begeistern auf Rollen
Lokales Segeberg Elsa und Aladdin begeistern auf Rollen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:49 24.02.2019
Von Matthias Ralf
Mit aufwendigen Kostümen entführen die Leezener Rollschuhkünstler das Publikum in Geschichten aus 1001 Nacht. Quelle: Matthias Ralf
Leezen

Die Show mit dem Titel „Feuer und Eis“ der Rolltanzgruppe des Leezener SC hielt die Zuschauer in Atem. 101 Artisten und viele Helfer waren beteiligt. Die Eiskönigin und Geschichten aus Tausend und einer Nacht sollten das Publikum in eine andere Welt entführen – mit Erfolg.

Jede der vier Vorstellungen dauerte über drei Stunden, was einen echten Kraftakt für die Athleten auf dem Schwingboden darstellte. Viele Kostümwechsel und das ständige Einstellen auf die nächste Nummer forderten der Truppe Einiges ab.

Herzschmerz mit der Eiskönigin

Mit viel Liebe zum Detail hatten sich die Hauptverantwortliche Martina Salenz-Neumann und ihr Team vorbereitet, um dem Publikum nach zwei Jahren Pause wieder eine Darbietung der Superlative zu präsentieren.

Die Aufführung war in drei Teile mit jeweils 20-minütigen Pause gegliedert.

Zunächst sorgte die Eiskönigin für Herzschmerz. Jette Eggert (16) aus Mözen als Anna, Jule Hauschildt (16) aus Kükels als Elsa sowie Henrietta Horstmann (17) aus Leezen als Schneemann Olaf überzeugten nicht nur mit beeindruckender Körperbeherrschung, sondern auch als Darsteller der Figuren des bekannten Walt-Disney-Animationsfilms.

Nach der ersten Pause, in der sich die Besucher mit Speis und Trank versorgen konnten, waren die 28-jährige Bad Segebergerin Jana Teegen (Aladdin), Lena Brudnitzki (21) aus Leezen als Jasmin und Katharina Reher (26) aus Bad Segeberg als Flaschengeist in den Hauptrollen zu sehen.

Das Publikum war begeistert

„Ich bin sehr zufrieden. Alles hat sehr gut funktioniert“, erklärte Martina Salenz-Neumann. Die Mözenerin hatte dank der Unterstützung eines eingespielten Teams alles im Griff. Der ein oder andere Wackler nach riskanten Sprüngen wurde von den Künstlern in Rollschuhen gekonnt überspielt.

Die Zuschauer staunten nicht schlecht, über wie viel Körperbeherrschung die Darsteller verfügten und bei den schwierigen koordinativen Aufgaben das Lächeln nicht vergaßen.

„Ich finde die Show richtig cool“, sagte Isabel Hauke. Die 12-Jährige aus Oering war zum ersten Mal bei einer Vorführung der LSC-Rolltanzgruppe. „Mir hat alles gefallen.“ Mama Sabrina Hauke hatte es vor allem die Atmosphäre und die süßen Geschichten angetan. „Ich war die ganze Zeit zu Tränen gerührt. Einfach fantastisch“, sagte die Oeringerin.

In den 1990er Jahren fing alles an

Seit Anfang der 1990er Jahre sorgen Martina Salenz-Neumann und ihre Mitstreiter für Gänsehautmomente. Alle zwei Jahre stellen sie eine Show auf die Beine, die es fast mit professionellen Musicalproduktionen aufnehmen kann.

Viele Sponsoren aus der Umgebung sorgen dafür, dass die aufwendige Bühnentechnik bezahlt werden kann. Der Rest ist ehrenamtlicher Einsatz und viel Herzblut, das die Trainer und Sportler in unzähligen Trainingseinheiten vergießen.

„Meine Mädels und Jungs sind einfach klasse“, lobte Martina Salenz-Neumann ihre Schützlinge. „Sie haben Großartiges geleistet und ich bin total stolz auf sie.“ All die Mühen in der Vorbereitung hätten sich ausgezahlt. „Die Begeisterung des Publikums zu spüren, ist für uns alle der größte Lohn.“

Alle zwei Jahre begeistert die Leezener Rollschuhsparte mit ihrer Show, die akrobatisches Können, tolle Kostüme und schönen Geschichten verbindet.

Als größter Arbeitgeber vor Ort hat die Sether Firma MiE medical imaging electronics eine neue Lagerhalle gebaut. Zum Richtfest kamen 200 Gäste, die sich den Neubau innen und außen ansehen konnten. Vie Millionen Euro investiert das Unternehmen.

Gudrun Ehlers 24.02.2019

„LaTuFF und helau“ – In Wiemersdorf wird, wie immer um diese Jahreszeit, ausgelassen Fasching gefeiert. Die Karnevalsgesellschaft, gegründet von Landjugend, Turnverein und der Freiwilligen Feuerwehr – kurz: LaTuFF – hat zu ihrer traditionellen Faschingsparty in die „Hausmannpost“ eingeladen.

Uwe Straehler-Pohl 24.02.2019

7800 Euro Miete im Jahr kostet die provisorische Fluchttreppe auf der Rückseite des Jugendzentrums in Bad Bramstedt . Keine Dauerlösung - darüber sind sich alle einig. Das Juz wünscht sich einen Anbau inklusive Treppe für ein Jugendcafé. Es könnte gebaut werden, wenn die Politik zustimmt.

Einar Behn 23.02.2019