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Segeberg Düsteres aus Kaltenkirchens Partnerstadt
Lokales Segeberg Düsteres aus Kaltenkirchens Partnerstadt
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18:07 18.11.2018
Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe (von links) freute sich, dass Eberhard Bohn, Susanne Steenbuck und Thies Rickert als Lesepaten Kurzgeschichten vortrugen. Moderatorin war Renate Volkland. Quelle: Georg Grommes
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Kaltenkirchen

Der „Putlitzer-Preis“, Deutschlands wohl skurrilster Literaturpreis, wird seit 2005 vom Verein „42er Autoren“ ausgeschrieben. Zwischen 300 bis 500 Autoren schicken alljährlich ihre Texte ein. Zu Ehren der Gewinner findet in jedem Jahr ein festlicher Akt in der Putlitzer Kirche statt. Etwas weniger festlich ist die Lesung in der Partnerstadt Kaltenkirchen. Dafür aber zum ersten Mal in den neuen Räumen der VHS an der Bahnhofstraße.

Sechs Siegertexte werden präsentiert

Zum Vortrag kommen sechs Siegertexte, allesamt Kurzgeschichten zum diesjährigen Thema „Verlaufen“. Engagierte Vortragende sind neben der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin Susanne Steenbuck auch noch der Vorsitzende des Bau- und Umweltausschuss und Stadtvertreter Thies Rickert (Pro Kaki) und der ehemalige FDP-Stadtvertreter Eberhard Bohn. „Lesepaten“ werden sie von Moderatorin Renate Volkland genannt.

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Es geht um Selbstmord und halbe Hasen

Allerdings müssen sie dem gespannt lauschenden Publikum eher düstere Texte präsentieren. Es geht um Selbstmord, halbe Hasen, eine tote Bärin und - besonders traurig - um die Geschichte eines kleinen mexikanischen Jungen, der sein gelobtes Land, Amerika, niemals erreichen wird. „Sie müssen jetzt schön tapfer sein“, versucht Thies Rickert sein Publikum einzustimmen, bevor er die Kurzgeschichte „Durstfieber“ von Karsten Ricklefs vorträgt.

Leseabend wird 2019 wiederholt

Hans-Jürgen Scheiwe, Bürgervorsteher und Schirmherr der Veranstaltung, betont in seinem Dank an das Publikum und die Vortragenden, das dieser Leseabend auch im nächsten Jahr wiederholt werden solle. „Quer durch alle Parteien“ werde das so gesehen und ihm sei das sowieso „eine Herzensangelegenheit. „Alle Wetter“ lautet das Thema des nächsten Wettbewerbs. „Vielleicht“, hofft Scheiwe, „werden die Geschichten dann wieder etwas fröhlicher.“

Von Geog Grommes

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