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Segeberg Rasenplatz: Sanierung oder Verlegung?
Lokales Segeberg Rasenplatz: Sanierung oder Verlegung?
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19:36 11.06.2019
Von Sylvana Lublow
Der Rasenplatz mit Flutlicht braucht dringend eine Sanierung - oder doch gleich eine Verlegung? Quelle: Sylvana Lublow
Kaltenkirchen

Der reine Fußballverein Fetihspor, der mittlerweile in der Verbandsliga West angekommen ist, spielt unter anderem auf dem eigenen Rasenplatz an der Schirnauallee. Dieser Platz soll laut Plan saniert werden. Doch in der vergangenen Sitzung des Bildungs- und Sportausschusses trat die Verwaltung mit der Bitte um eine Verlegung des Rasenplatzes an die Ausschussmitglieder heran. Carolina Meier von Pro-Kaki war von dem Vorschlag allerdings wenig begeistert: "Ich sehe keinen Sinn in einer Verlegung“, sagte sie.

Alte Tennisplätze weg, Fußballplatz hin

 „Für den Verein wäre es gut, wenn der Platz direkt ans Vereinsheim verlegt würde“, sagte Bürgermeister Hanno Krause. Der anwesende Landschaftsarchitekt, der bereits ein grobe Planung für die Verlegung vorbereitet hatte, unterstützte das Anliegen: „Die Nähe zum Platz ist beim Fußball sehr wichtig, es ist der Wunsch des Vereins.“

Laut ersten Planungen könnte auf der Fläche der alten Tennisplätze neben dem Vereinsheim ein Rasenplatz mit der passenden Größe entstehen. Gegenüber der Multifunktionshalle könnten dann zusätzliche Park- und Fahrradstellplätze errichtet werden. Dafür ist aber eine B-Plan-Änderung erforderlich.

Bei Verlegung kommen mehr Kosten auf die Stadt zu

Auch Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe (CDU) äußerte sich positiv zum Vorschlag: „Ich finde die Idee gut, der Platz kommt dann weg von der Straße und wird weiter nach hinten verlegt.“ Die Anwohner würden laut Scheiwe schon „auf Zinne“ sein, wegen des Lärms. Der Bürgervorsteher fragte jedoch, ob sich durch die Verlegung etwas an den Kosten ändern würde. 

Ob nur Sanierung oder Verlegung: Die Kosten könnten nicht gleich hoch bleiben, erklärte Krause dem Ausschuss: „Es gibt begleitende Maßnahmen. Allein das Lärmgutachten, das zuvor zur Klärung des Lärms erstellt werden müsste, kostet rund 10 000 Euro.“ Außerdem hausen auf dem Rasenplatz Waldameisen, die unter Naturschutz stehen. „Die müssten dann umgesiedelt werden und das kostet auch. Die letzte Wahrheit bringt die Schlussrechnung“, so Krause

Ausschuss stimmte für Lärmgutachten

Bislang sind die Kosten wie folgt aufgeteilt: Für die Sanierung des Flutlichtrasenplatzes sind 577 500 Euro geplant, für den Rückbau der alten KT-Tennisplätze 252 000 Euro und für den Neubau einer Parkplatzanlage 168 000 Euro. 

Krause würde den Auftrag für ein Lärmgutachten gerne mitnehmen: „Danach kommen wir in diesem Ausschuss zu weiteren Beratung zusammen.“

Die Ausschussmitglieder stimmten am Ende einmütig für ein Lärmgutachten.

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