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Segeberg Reizgas im Supermarkt versprüht
Lokales Segeberg Reizgas im Supermarkt versprüht
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14:34 20.06.2019
Von Nicole Scholmann
Nachdem im Rewe-Markt am Flottkamp Reizgas versprüht wurde, sperrten Feuerwehrleute den geräumten Markt weitläufig ab und gingen unter Atemschutz ins Gebäude. Helfer kümmerten sich um die Personen, die mit dem Gas in Berührung gekommen waren. Quelle: Klaus-Ulrich Tödter
Kaltenkirchen

Wie die Polizei mitteilte wurde eine auf dem Parkplatz des Marktes zufällig stehende Rettungswagenbesatzung auf das Geschehen aufmerksam und kümmerte sich sofort um insgesamt 13 verletzte Kunden des Marktes. Da die Ursache zunächst nicht klar ausgemacht werden konnte, der Gasgeruch aber deutlich wahrnehmbar war, wurde der Großalarm ausgelöst und eine Evakuierung des Gebäudes und des Umfeldes veranlasst. Die Spezialkräfte der Feuerwehr Kaltenkirchen konnten nach dem Einsatz ihrer Messgeräte dann jedoch schon nach wenigen Minuten Entwarnung geben.

Entwarnung um 12.52 Uhr

 Gegen 12.52 Uhr konnte im Nahbereich des Tatortes die Verdächtige, eine 22-jährige polizeibekannte Kaltenkirchenerin, gestellt und zur Entnahme einer Blutpobe zur Polizeidienststelle gebracht werden. Der Atemalkoholwert betrug 2,51 Promille.

Streit um den Hund der Frau

Nach ersten Erkenntnissen war ein Streit mit einem weiteren Kunden wegen des ungehorsamen Hundes der Frau der Auslöser für die Spray-Aktion. Die Frau muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten und wird die Kosten des Einsatzes tragen müssen.

Nach einem Blitzeinschlag am Mittwochnachmittag hat ein Haus in Geschendorf (Kreis Segeberg) Feuer gefangen. Der Dachstuhl brannte aus, das Badezimmer wurde beschädigt. 112 Feuerwehrleute löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Der Hausbesitzer hatte eine Minute zuvor das Haus erlassen.

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Als der Angeklagte in Trappenkamp seine Frau im Arm eines anderen sah, brannte eine Sicherung bei ihm durch. Wutentbrannt soll er den Mann geschlagen und mit einem Messer verletzt haben. Dabei hatte er selbst eine Affäre mit der Frau des Opfers. Nun wurde der Mann vom Amtsgericht verurteilt.

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