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Segeberg Junge Feuerwehrleute sind kritisch
Lokales Segeberg Junge Feuerwehrleute sind kritisch
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06:00 14.01.2019
Von Detlef Dreessen
Ricklings Gemeindewehrführer Ulf-Erik Klinge (links) konnte mit der Verpflichtung von gleich acht jungen Anwärtern den Altersdurchschnitt seiner Wehr noch einmal deutlich senken. Quelle: Dreessen, Detlef
Rickling

„Die jungen Leute sind gewohnt, Entscheidungen zu hinterfragen“, berichtete Klinge am Rande der Jahreshauptversammlung. „Es ist nicht mehr wie vor einigen Jahrzehnten. Da hatte der Wehrführer allein aufgrund seines Ranges Recht. Heute wird nach den Einsätzen gefragt und diskutiert, ob alle Entscheidungen richtig waren.“ Auch bei den Übungsabenden wird oft die „Warum“-Frage gestellt. „Die jungen Leute sind viel selbstsicherer als wir es früher waren.“

Altersdurchschnitt liegt bei 36,5 Jahren

Jung wird die Wehr auf lange Sicht bleiben. Gerade erst wurden neun neue Anwärter, alle um die 20 Jahre alt, verpflichtet.

Der Schnitt der Wehr liegt momentan bei 36,5 Jahren, berichtet der bisherige Pressewart Mirko Hinz. Sogar bei den Wahlen wirkt sich das aus. Um den Posten  eines neuen Gruppenführers bewarben sich zwei Kandidaten. Der Favorit der Jugend, Marc Radde, setzte sich durch.

Allerdings gebe es bei der Diskussionsfreude auch Grenzen, stellte Klinge klar. „Im Ernstfall wird getan, was der Einsatzleiter sagt.“ Beim Löscheinsatz oder der Rettung eines Unfallopfers werden Anweisungen ohne Diskussion befolgt. „Hinter dem Löschfahrzeug einen Halbkreis zum Diskutieren bilden, das kann es nicht sein. Da ist jede Entscheidung besser als keine.“ Wer die Verantwortung hat, müsse mit dem Rückhalt der Kameraden die Entscheidung fällen. „Und dann müssen alle tüchtig Gas geben.“

Kein Halbkreis zum Diskutieren

Das heiße nicht, dass Entscheidungen nach neuer Betrachtung der Lage wider besseren Wissens bis zum Ende durchgezogen würden. „Jeder Entscheider muss bereit sein, die Lage weiter zu erkunden und dann neue, auch andere Entscheidungen zu treffen. Das lernt man bei den Fortbildungen.“ Fehleinschätzungen seien menschlich. Sie zu leugnen, bringe nichts. Denn nach dem Einsatz sitzen alle wieder zusammen. Und dann kann niemand mehr wie einst sagen: „Ich habe die Autorität, ich habe Recht.“ Dann wird diskutiert.

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