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Segeberg S-Bahn-Linie bis Hamburg gewünscht
Lokales Segeberg S-Bahn-Linie bis Hamburg gewünscht
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05:50 21.09.2013
Von Klaus-Ulrich Tödter
Bürgermeister Hanno Krause.
Kaltenkirchen

Dieses Anliegen unterstrich noch einmal Bürgermeister Hanno Krause (CDU): „Das würde nicht nur zu einer Vereinfachung des Pendlerverkehrs und damit zur Entlastung der oft übervollen Straßen führen, sondern auch zu einer Erhöhung der Lebensqualität in der Region und dem Umweltschutz dienen.“ Die Stadt fordert die S-Bahn schon seit Jahren bei der Landesregierung ein. Die Region werde im Zuge des notwendigen und beschlossenen Ausbaus der A7 das Fehlen der S-Bahn leider sehr deutlich zu spüren bekommen, glaubt Krause. Für „sehr bedauerlich“ hält er es, dass es den Verantwortlichen in Hamburg und Schleswig-Holstein im Rahmen der Verkehrsplanung des Bundes nicht gelungen sei, die S-Bahn nicht schon vor dem Ausbau der A7 zu verwirklichen. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die angekündigte Kosten-Nutzen-Analyse zum endgültigen zweispurigen Ausbau der Strecke und zur Elektrifizierung viel zu lange auf sich warten lässt, um in dem Projekt weiter zu kommen“, meint Kaltenkirchens Bürgermeister. Bereits im letzten Jahr wurde angekündigt, dass die Analyse zum Jahresende 2012 vorliegen werde. „Leider ist dies trotz des von allen Beteiligten als sehr wichtig eingestuften Themas bis heute nicht geschehen.“ Die Region brauche dringend eine effektive Schienenverbindung nach Hamburg und zurück, meint der Bürgermeister. Und Hamburg sollte ebenso daran interessiert sein, sollte die immer wieder gern verkündete Förderung der Metropolregion ernst gemeint sein. Krause: „Nicht nur unsere Region braucht Hamburg, sondern auch Hamburg unsere Region.“ Seine Forderung an die Regierungen in Hamburg und Schleswig-Holstein: „Die S-Bahn nach Kaltenkirchen innerhalb der nächsten fünf Jahre fertig stellen.“

 Die für 2017 angekündigte Anschaffung der neuen Dieseltriebwagen auf der AKN-Strecke, die grundsätzlich zu begrüßen sei, ändere an der Forderung einer S-Bahn nichts, stellte Krause klar.