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Segeberg Fahrrad löste Großalarm aus
Lokales Segeberg Fahrrad löste Großalarm aus
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20:00 31.01.2017
Von Dierk E. Seeburg
Mit einem Seil gesichert, holt der Feuerwehrmann das herren- beziehungsweise damenlose Rad von der Eisfläche des Großen Segeberger Sees.
Bad Segeberg

Auch der schon aus Hamburg gestartete Hubschrauber, der zur Suche aus der Luft angefordert worden war, konnte wieder abdrehen. Denn mehr als ein einsames Damenfahrrad auf der Eisfläche in der Nähe der Badestelle war nicht zu bergen.

 Spaziergänger hatten das Fahrrad auf dem Eis entdeckt – und daneben (angeblich) ein Loch. Ihre Vermutung: Da könnte ein leichtsinniger Zeitgenosse seinen Drahtesel über den zugefrorenen See geschoben haben und plötzlich unter das Eis geraten sein. Der Notruf setzte die in solchen Fällen übliche Alarmierungskette mit allen Feuerwehren in Gang, deren Heimatorte an den See grenzen. Wegen zunächst unklarer Ortsangabe positionierten sich die Bad Segeberger Feuerwehrleute und ihre Kameraden aus Klein Rönnau, Rohlstorf und Stipsdorf jeweils auf ihrem Gemeindegebiet an den Bade- und Anlegestellen.

 Die mit 19 Mann und vier Fahrzeugen angerückten Bad Segeberger Blauröcke, die das einsame Fahrrad schließlich in der Nähe des Campingplatzes lokalisierten, konnten ihren Nachbarwehren Entwarnung signalisieren. Es war neben dem Fahrrad kein Loch im Eis zu sehen. Das Rad soll zudem schon mehrere Tage etwa 15 Meter vom Ufer entfernt auf dem Eis gelegen haben, wie Einsatzleiter Axel Pottkamp an Ort und Stelle schilderte.

 Das Rad wurde schließlich von geschulten Wasserrettern der Wehr in wasserdichter Schutzkleidung mittels Seil an Land gezogen und vor Ort der Polizei übergeben. Der vorsorglich alarmierte Notarzt und der gleichfalls angerückte Rettungswagen konnten nach einer knappen halben Stunde wieder abgezogen werden. Die Feuerwehr musste ihr motorisiertes Schlauchboot gar nicht erst abladen. des

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