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Segeberg Sparkasse Südholstein legt Bilanz 2008 nicht vor Mai vor
Lokales Segeberg Sparkasse Südholstein legt Bilanz 2008 nicht vor Mai vor
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14:34 08.02.2009
Kreis Segeberg

Wohl nicht vor Ende Mai, Anfang Juni werde die Sparkasse das vergangene Jahr abschließen können. „Entscheidend sind die Zahlen der HSH Nordbank.“ Und die lägen erst in einigen Wochen vor.

Wie hoch die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf die HSH-Anteile werden könnten, mochte Gernand nicht spekulieren.

Nach grober Schätzung könnte es wohl ein zweistelliger Millionenbetrag werden. Denn die Sparkasse hält nach eigenen Angaben rund 19 Prozent an dem HSH-Paket, das der Sparkassen- und Giroverband für seine Sparkassen im Land geschnürt hat. Dieses Paket wiederum entspricht einem Anteil von knapp 15 Prozent an der HSH Nordbank und soll nach Medienberichten vor der Finanzkrise über eine halbe Milliarde Euro wert gewesen sein, jetzt möglicherweise ein Drittel weniger.

Geplatzt sind mittlerweile die Hoffnungen, das Land würde den Sparkassen die HSH-Risiken abnehmen. Die Gespräche von Land und Sparkassen sind abgebrochen.

Parallel setzt die Sparkasse Südholstein weiterhin auf den Einstieg der Hamburger Sparkasse (Haspa) als Minderheitsbeteiligung. „Danach streben wir seit drei Jahren“, sagt Gernand.

Die Südholsteiner wollen endlich auf eine marktübliche Zielmarke beim Eigenkapital kommen. Diese eiserne Reserve, der Grundstock für alle Geschäfte, ist seit Jahren schwach, beschädigt durch rund 80 Millionen Euro Verlust durch wackelige Altkredite und eine unterdurchschnittliche Ertragslage. 130 Millionen Euro müsste die Haspa laut Gernand mitbringen, damit die Südholsteiner auf die angestrebte Größe beim Eigenkapital kommen.

Ob das Land das Sparkassengesetz dementsprechend ändern kann, ist offen. Das EU-Recht könnte dem entgegenstehen. Die Kritik anderer Sparkassen an einer Öffnung für die Haspa, etwa von der Sparkasse Holstein, kann Gernand nicht nachvollziehen. „Es müsste ja keiner die Haspa mit ins Boot holen. Das Gesetz böte nur die Chance.“

Und falls das Gesetz nicht geändert wird, die Haspa vor der Tür bleiben muss? „Dafür haben wir Plan B“, sagt Gernand. Details nennen mag sie nicht. Die Sparkasse habe aber etwa „umfangreiche stille Reserven“.

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