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Segeberg Gülle floss in die Au
Lokales Segeberg Gülle floss in die Au
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12:58 11.03.2018
Die Gülle suchte sich den Weg in die Tensfelder Au. Zum Glück war sie durch das Schmelzwasser schon sehr verdünnt. Quelle: Klaus J. Harm
Hornsmühlen

Hangabwärts etwa 20 Meter tiefer fließt die Tensfelder Au, dazwischen liegt ein Feldweg. Das Gemisch aus Gülle und Schmelzwasser lief über den asphaltierten Weg und gelangte in die Au.

Einer Spaziergängerin fiel das am späten Nachmittag auf. Ein weiterer Zeuge rief die Polizei, die kurz darauf eintraf. Polizeiobermeister Jerome Wardenga entschied vor Ort, die Feuerwehr zu alarmieren. Da Gülle als Gefahrgut einzustufen ist, wurden neben dem Einsatzleitfahrzeug der Amtswehr Trave-Land auch die Gefahrgut-Erkundungseinheit und der komplette ABC-Zug der Kreisfeuerwehrzentrale alarmiert.

Rund 16 Feuerwehrfahrzeuge samt Besatzung suchten den Einsatzort auf. Auch die Untere Wasserbehörde des Kreises wurde alarmiert. Um ein weiteres Eindringen der Gülle in die Tensfelder Au zu verhindern, legten die Kameraden eine Ölsperre und pumpten die restlichen Mengen ab. Wie viel tausend Liter Gülle hier am Tage in die Au gelangt waren, konnte nicht exakt ermittelt werden. Klar war allen Beteiligten, dass das Ausbringen der Gülle auf dem Ackergefälle bei den vorherrschenden Witterungsbedingungen nicht erlaubt war. Die Ermittlungen über mögliche Verstöße gegen das Umweltrecht übernimmt der Umweltdienst des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg.

Amtswehrführer Trave-Land, Jürgen Meynerts aus Wakendorf sagte nach dem Einsatz: „Es war Glück, dass durch die tauenden Schneemassen und das viele Wasser in der Au die Gülle schon sehr verdünnt gewesen war.“

Von Klaus J. Harm

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