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Segeberg Offenlegung nicht vor Oktober
Lokales Segeberg Offenlegung nicht vor Oktober
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08:30 19.07.2018
Von Nicole Scholmann
Die Kisdorfer protestieren mit mehreren großen Plakaten gegen die 380 kV-Leitung, die auch durch den Ortsteil Kisdorferwohld führen soll. Quelle: Nicole Scholmann/Archiv
Henstedt-Ulzburg/Kisdorf

Angekündigt war die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens für Mai, bislang aber stockt das Verfahren für die 380 kV-Leitung durch den Kreis Segeberg. Die Unterlagen zur Ostküstenleitung, gegen deren Trassenverlauf es großen Widerstand in den Gemeinden Kisdorf und Henstedt-Ulzburg gibt, liegen laut der Referentin für Bürgerbeteiligung des Unternehmens Tennet, Katrin Kubatz, beim Amt für Planfeststellung in Kiel.

Vorprüfung für Unterlagen in 16 Aktenordnern

Die 16 Aktenordner mit Unterlagen und Erläuterungen müssten eine Vorprüfung des Amtes durchlaufen, erst dann könne die Offenlegung starten. „Wir haben dafür schon alles in der Schublade“, erklärte Kubatz. Warum der Zeitablauf nicht eingehalten werde und die Prüfung durch das Kieler Amt so lange dauern würde, konnte sie nicht sagen. Der Stromnetzbetreiber Tennet stehe im engen Kontakt mit der Behörde, regelmäßig gebe es Treffen, in denen aufkommende Fragen direkt geklärt werden würden. „Jeder Punkt wird durchgesprochen und diskutiert“, erläuterte Kubatz.

Kopien gehen an die betroffenen Komunen

Wenn die Unterlagen das Okay des Amtes für Planfeststellung bekommen, erhalten alle 30 von der Ostküstenleitung betroffenen Kommunen Kopien, die dann frei zugänglich für jeden einsehbar sind. Betroffene können zu diesem Zeitpunkt Einwände einreichen. Henstedt-Ulzburg und Kisdorf haben sich zusammengetan und wollen gegen den Trassenverlauf klagen. Zudem gibt es unterschiedliche Meinungen zu der geplanten Erdverkabelung.

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