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Segeberg Fritz Bliesener verpasst den Sieg knapp
Lokales Segeberg Fritz Bliesener verpasst den Sieg knapp
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12:11 05.01.2019
Fritz Bliesener aus Trappenkamp. Quelle: Richard Hübner/Sat.1/dpa
Berlin/Trappenkamp

Fritz Bliesener sorgte gleich zum Beginn des Finales für große Gefühle bei The Voice Senior. Dort sang er die italienische Version von „The Prayer“ - für seine Frau Anneliese, mit der er seit 60 Jahren verheiratet ist. Es ist ihr Lieblingslied. 

Der ausgebildete Tenor und mit „unfassbaren 80 Jahren“ (Moderatorin Lena Gehrke) das älteste Talent bei The Voice Senior hat mit seinen Auftritten alle verzaubert, fand Coach Yvonne Catterfeld, die dann zu entscheiden hatte: Fritz oder die zweite Finalistin aus ihrem Team, Janice (76)? Nur einer der beiden konnte in die Runde der letzten vier einziehen, wo dann das Fernsehpublikum entscheiden sollte.

Zu Tränen gerührt

„Fritz, wenn du anfängst zu singen, geht mir das Herz auf“, sagte Yvonne Catterfeld. „Du hast mich zu Tränen gerührt.“ Es ist dieses Gefühl, das den Unterschied macht zu Janice, die Diva, die für Coach Yvonne „Las Vegas auf die Bühne bringt“. Soul gegen Klassik. Eine gerechte Entscheidung könne es gar nicht geben, befand Catterfeld. Aber es musste eine geben, und sie fiel auf Fritz Bliesener, der dann selbst zu Tränen in den Augen hatte. Ehefrau Anneliese musste ihm auf der Bühne die Glückstränen trocknen. 

Er hatte danach aber mehr als eine Stunde Zeit sich zu sammeln, während die anderen Coaches ihre Favoriten bestimmten. Ins Televoting schickte Mark Forster schließlich Joerg Kemp (65), The BossHoss wählten Opernsänger Willi Stein (68) und Sasha gab Rocksänger Dan Lucas (64) den Vorzug in seinem Team.

Zum Thema: Im Anschluss gab es einen Shitstorm gegen Sat1

Knapp geschlagen und doch gewonnen

Schließlich sollten die Zuschauer entscheiden. In Trappenkamp glühten wohl die Leitungen, wo Fritz Bliesener seit Start der Sat.1-Show nicht mehr unerkannt einkaufen gehen kann. 

In der Schlussrunde der finalen vier hatte Bliesener den letzten Auftritt des Abends, der wie alle anderen bereits Anfang Dezember aufgezeichnet worden war. Im weißen Anzug singt er dort Caruso von Andrea Bocelli und begeistert erneut das Publikum im Berliner Studio.

Im kleinen Rahmen, im Kreis der Familien der Teilnehmer, wird dann nach über drei Stunden Sendezeit das Ergebnis live verkündet: Nicht Blieseners Name fällt schließlich, sondern der des Münchners Dan Lucas.  

Für Bliesener dürfte sich trotzdem einiges ändern in der Zukunft. Er will so lange Musik machen, wie es geht. „Die Bühne ist mein Leben“, sagt der Trappenkamper.

Von Nadine Materne

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