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Segeberg Über 500 Besucher beim Bürgerball
Lokales Segeberg Über 500 Besucher beim Bürgerball
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20:15 27.01.2014
Von Freya M. Baier
Andreas Staack (von links) und Thomas Schmüser mit ihren Frauen Kerstin und Gerda kommen seit 18 Jahren zum Bürgerball.
Henstedt-Ulzburg

Die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth von Bressensdorf eröffnete den 28. Bürgerball, gemeinsam veranstaltet von Gemeinde und Sportverein SVHU. Bevor die Live-Band die Gäste in Bewegung brachte, war die Tanzfläche für die SVHU-Einradsparte reserviert. Die „One Wheels“ ernteten mit ihren Kunststücken viel Applaus. Drei Mal in der Woche trainieren die acht Mädchen für zwei Stunden.

 In den mittelalterlichen Tanz führte die Gruppe „Fures Saltationum“ die Besucher zu fortgeschrittener Stunde ein. „Getanzt wurde schon immer, aber erst zu Beginn der Renaissance wurden Aufzeichnungen geführt“, erklärte Dr. Enno Hammes. Die Gruppe aus Kiel zeigte unter anderem eine Pavane - den sogenannten Pfauentanz - und eine sogenannte Kreistourdion.

 Allerdings blieben die gut 500 Gäste lieber bei den heute üblichen Tänzen. Die Band „Moonlight Affair“ sorgte stets für ein volles Parkett. Selbst zu Tango und Samba war sie gut gefüllt, zeitweise wurde es reichlich eng.

 Bereits zum 18. Mal waren Gerda und Andreas Staack mit ihren Freunden Thomas und Kerstin Schmüser beim Bürgerball. „Das ist immer ein schönes Event und es hat mittlerweile schon Tradition“, erzählte Andreas Staack. Zum ersten Mal waren hingegen Monika Foester und Simon Redenias dabei. Die jungen Leute hielten sich fast ausschließlich auf der Tanzfläche auf. Vor eineinhalb Jahren haben die beiden angefangen zu tanzen und wollten ihr Können auf dem Ball zeigen. „Uns gefällt es sehr gut“, sagte die 16-jährige Monika Foester. Auch die Eltern der beiden waren auf dem Ball. „Die tanzen gerne Walzer, wir mögen lieber Disco Fox und Cha-Cha-Cha“, meinte der 18-jährige Simon Redenias.

 Zum ersten Mal beim Bürgerball waren auch Doris Baum, obwohl sie aus Henstedt-Ulzburg kommt, und die Hamburgerin Susanne Bendfeldt. Für die beiden Bürgermeisterkandidatinnen war eine Teilnahme an dem größten gesellschaftlichen Ereignis in der Gemeinde Pflicht und Freude zugleich. „Das ist eine schöne Veranstaltung“, sagte Kandidatin Baum, die von SPD und Wählergemeinschaft WHU unterstützt wird. Ihre Mitbewerberin lobte die tolle Stimmung und die Dekoration. Wenn ihr die Musik gefiel, dann ging es für Susanne Bendfeldt auf die Tanzfläche. „Ich bin ein Kind der 70er und höre gerne Soul und Funk“, verriet die Hamburgerin, die von CDU und Wählergemeinschaft BFB nominiert wurde. Die Wahl ist am Sonntag, 16. März.

 Zum Bürgerball hatte die Gemeinde auch Delegationen aus den Partnerstädten und Offiziere der Hamburger Bundeswehr-Führungsakademie eingeladen. In diesem Jahr waren Franzosen aus Maurepas und Polen aus Wierzchowo dabei. Major Hayder Al-Hasani aus dem Irak und Major Izeir Ejupi aus Mazedonien vertraten die Führungsakademie, zu der die Gemeinde seit 2007 Kontakte pflegt. Die Gäste in Uniform wurden von der Patenbeauftragten Andrea Tempel begleitet. Bis Juni sind die Offiziere noch in Deutschland. Den Abend beim Bürgerball genossen sie - wie viele andere Besucher auch - zumeist auf der Tanzfläche.