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Segeberg Fünf Menschen bei schwerem Frontalcrash verletzt
Lokales Segeberg Fünf Menschen bei schwerem Frontalcrash verletzt
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08:54 22.04.2019
Im Kreis Segeberg kam es am Ostersonntag zu einem schweren Frontalzusammenstoß. Quelle: Feuerwehr
Leezen

Am Ostersonntag kam es im Kreis Segeberg zu einem schweren Verkehrsunfall mit fünf Verletzten. Vier Menschen mussten durch die Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden.

Wie die Feuerwehr mitteilte, stießen auf der Hamburger Straße zwischen Leezen und Groß Niendorf kurz nach 13 Uhr zwei Autos frontal zusammen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge verlor ein 81-jähriger Fahrer aus dem Kreis Segeberg die Kontrolle über seinen Mercedes. In der langgezogenen Rechtskurve kam er in den Gegenverkehr und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Alfa-Romeo.

Ein hinter dem Alfa fahrender 58-Jähriger bemerkte laut Polizei den Zusammenstoß und konnte seinen Renault noch rechtzeitig zum Stehen bringen. Trotzdem fuhr eine hinter dem Renault fahrende Kawasaki auf den Wagen auf. So wurde auch ein Motorradfahrer in den Unfall auf der B432 verwickelt.

Verletzte waren in ihren Autos eingeklemmt

Der Fahrer des Benz, dessen 62-jährige Beifahrerin sowie die aus Hamburg stammenden Insassen des Alfa Romeo, ein 81-Jähriger und seine 61 Jahre alte Beifahrerin, erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Die Feuerwehrleute befreiten die Insassen mit hydraulischen Rettungsgeräten und übergaben sie an die Sanitäter. Der 32-jährige Motorradfahrer aus dem Kreis Pinneberg musste mit schweren Verletzungen behandelt werden.

Während der gesamten Rettung wurden die Patienten durch Notärzte versorgt. Später kamen sie mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Der Fahrer des Alfa Romeo wurde durch die Besatzung eines Rettungshubschraubers in eine Klinik geflogen.

Ein kleiner Hund, der sich in einem der Autos befand wurde durch die Feuerwehr betreut und dem Tiernotdienst zugeführt.

Der Fahrer des Renault und seine 54-jährige Beifahrerin, beide aus dem Kreis Stormarn, blieben unverletzt.

Auch ein Feuerwehrmann muss ins Krankenhaus

Ein Feuerwehrmann bekam aufgrund der Wetterlage Kreislaufprobleme und wurde durch den Rettungsdienst versorgt sowie im Anschluss in ein Krankenhaus transportiert. Vor Ort waren die Freiwillige Feuerwehr Leezen, die Feuerwehr Groß Niendorf und die Freiwillige Feuerwehr Itzstedt mit 42 Einsatzkräften.

Die Unfallstelle war bis 17 Uhr voll gesperrt. Polizisten sperrten den Bereich weiträumig ab. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft zogen die Polizeibeamten für ergänzende Untersuchungen zur Unfallursache einen Sachverständigen hinzu.

Bis auf den Renault war keines der beschädigten Fahrzeuge laut Polizei noch fahrbereit. Ersten Schätzungen zufolge sind an den Fahrzeugen Sachschäden im mittleren fünfstelligen Bereich entstanden.

RND/sal/pat

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