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Segeberg Bekommt Bissenmoor einen Supermarkt?
Lokales Segeberg Bekommt Bissenmoor einen Supermarkt?
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16:15 07.05.2019
Von Einar Behn
Bisher sind Lidl und Edeka an der Hamburger Straße die am nächsten gelegenen Einkaufsmärkte für die Bissenmoorer. Sie sind aber rund zwei Kilometer entfernt, zu weit, um sie zu Fuß zu erreichen. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Als der Bebauungsplan für den Wohn- und Golfpark Bissenmoor Ende der Neunzigerjahre aufgestellt wurde, hatten die Planer bereits beim Kreisverkehr Weddelbrooker Straße/Golfparkallee einen Markt mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern eingeplant. Erst jetzt, wo die meisten Grundstücke verkauft sind, meldete sich die Hamburger Arctec Planungs- und Entwicklungsgesellschaft im Rathaus. Mitarbeiter Florian Staffier, der selbst im Bissenmoor wohnt, erklärte, er habe als Interessenten an dem Grundstück ein bereits in der Stadt ansässiges Unternehmen gewinnen können. „Dem geht es darum, keinen weiteren Konkurrenten in der Stadt zu haben“, so Staffier. Namen wollte er nicht nennen, darüber sei Stillschweigen vereinbart worden, so Staffier zu KN-online. Es handele sich aber um einen „Vollsortimenter, keinen Discounter.“

Staffier warb für das Projekt, mit dem Argument, dass es im Wohnpark Bissenmoor keine Geschäfte gebe. „Die Leute werden auch mal älter und brauchen einen Nahversorger.“ 

Geplante Verkaufsfläche reicht nicht aus

Doch der Projektentwickler ist auf die Zustimmung der Stadt angewiesen, denn die eingeplante Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern ist zu klein., „Heute finden sie niemanden mehr, der sich damit zufrieden gibt.“ Staffier plant mit einer Verkaufsfläche von 1200 Quadratmetern. „Deshalb werden dort aber auch nicht mehr Waren angeboten, als früher auf 800 Quadratmeter, der Supermarkt ist einfach nur großzügiger, hat breitere Gänge“, so Staffier. 

Bürger in Bissenmoor sollen mitbestimmen

Doch der Bauausschuss blieb skeptisch. CDU-Fraktionschef Stefan Brumm hatte sich mit Einwohnern im Bissenmoor unterhalten. „Die Bürger wünschen sich dort einen Bäcker, aber keinen Supermarkt“, hat er erfahren. Ausschussvorsitzender Volker Wrage (CDU) verwies auf das Überangebot mit Lebensmittelmärkten in der Stadt und Arnold Helmcke (SPD) sorgt sich um den zusätzlichen Verkehr in dem Wohngebiet. Staffier hält dagegen, dass der Markt ja am Eingang zum Wohngebiet geplant sei, der Verkehr also nicht durchs Wohngebiet fließe. 

Bürgermeisterin Verena Jeske machte den Vorschlag, die Bürger in dem Wohngebiet zu beteiligen. „Das ist in der Vergangenheit viel zu wenig geschehen“, sagte sie. Das fand auch die Zustimmung des Ausschusses. Jeske will die Bürger nun schriftlich nach ihrer Meinung fragen.

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