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Segeberg Aus Raiba wird VR Bank in Holstein
Lokales Segeberg Aus Raiba wird VR Bank in Holstein
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17:07 07.06.2019
Von Einar Behn
Die Führungsriege der neuen Bank: (von links) Hans-Jürgen Rüpcke (Aufsichtsratsvorsitzender Pinneberg), Vorstände Ingmar Kampling (Bad Bramstedt), Stefan Witt (Pinneberg), Andreas Jeske (Bad Bramstedt), Uwe Augustin (Pinneberg) sowie Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Klostermeyer (Bad Bramstedt). Quelle: Privat
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Bad Bramstedt

Überwältigend war die Zustimmung der 197 anwesenden Vertreter: 97,6 Prozent votierten für eine Verschmelzung zur zweitgrößten Genossenschaftsbank in Schleswig-Holstein. Notwendig war eine Mehrheit von Dreiviertel der Stimmen. Den Zusammenschluss rückwirkend zum 1. Januar müssen noch die Pinneberger Vertreter am Mittwoch kommender Woche in einer eigenen Versammlung mit der erforderlichen Mehrheit beschließen.

Bankensitz geht nach Pinneberg

 Die VR Bank in Holstein wird ihren Sitz in Pinneberg haben. Die Raiffeisenbank Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg hatte dagegen ihren Sitz im Raiffeisenhaus am Bad Bramstedter Bleeck. Die 30 Geschäftsstellen in den Kreisen Segeberg, Pinneberg und Steinburg sollen erhalten. Die neue Bank hat mehr als 50.000 Mitglieder sowie insgesamt fast 500 Mitarbeiter. Die beiden Geldhäuser verzeichneten zusammen eine Bilanzsumme von 2,8 Milliarden Euro am Ende des Geschäftsjahres 2018.

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Vorstände bleiben im Amt

Bei dem Zusammenschluss sollen alle Beschäftigten übernommen werden, die Aufsichtsräte, neun von der Bramstedter Bank und elf aus Pinneberg, werden weiterhin im Amt bleiben, ebenfalls die Vorstände Ingmar Kampling und Andreas Jeske (Bad Bramstedt) sowie Stefan Witt und Uwe Augustin (Pinneberg). Das technische Umsetzen der Fusion soll im Oktober realisiert sein.

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