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Segeberg Von Haus zu Haus mit Daniel Günther
Lokales Segeberg Von Haus zu Haus mit Daniel Günther
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19:36 19.04.2018
Von Sylvana Lublow
Von Haustür zu Haustür: Daniel Günther geht mit Annegret Mißfeldt eine Stunde lang auf Wahlkampftour in der Sommerstedter Straße. Wolfgang Gülck bat beide gleich auf seine Terrasse. Quelle: Sylvana Lublow
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Bad Bramstedt

Der prominente Besuch lockte nicht nur einige CDU-Kommunalpolitiker vor Mißfeldts Haus. Auch neugierige und interessierte Bürger kamen vorbei, so mancher auch nur ganz kurz, um ein Selfie mit dem Ministerpräsidenten abzugreifen. Kein Problem für Günther, der sehr gelassen auf jedes Gespräch einging.

Ein wenig Kritik übte Günther allerdings, als er sich den Flyer der Bad Bramstedter CDU ansah: „Ein bisschen wenig Frauen, ne?“, monierte er beim Blick auf das CDU-Team. Tatsächlich sind unter den zwölf Bramstedter Kandidaten nur zwei Frauen. Das nächste Fettnäpfchen folgte auf dem Fuße: „Dass Sie die Straßenausbaubeiträge aufgehoben haben, finde ich gut“, lobte Margund Hanning, eine ehemalige Lehrer-Kollegin von Mißfeldt. „Ich habe gehört, dass die CDU die Beiträge hier auch abschaffen will, oder?“, erwiderte Günther. Betretendes Schweigen in der Runde. „Ach nein, Sie sind ja für die wiederkehrenden Beiträge“, berichtigte sich der Ministerpräsident schnell selbst. Der Bramstedter Fraktionsvorsitzende Werner Weiß rechtfertigte gleich die Entscheidung: „Wir haben so viele Investitionen, demnächst bauen wir eine neue Kita für zwei Millionen Euro und die Förderungen sind auch alle schon ausgelaufen.“ Die Aufhebung sei ja auch freiwillig, so Günther.

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Dann ging es aber endlich zu weiteren Bewohnern in der Sommerstedter Straße. Fast alle luden Daniel Günther auf ihre Terrassen ein, um ihm den schönen Ausblick auf die Auenlandschaft zu zeigen. „Wie geht es ihrem Töchterchen?“, fragte Ilona Bopp: „Wir haben drei Enkelkinder. Nutzen Sie die Zeit, die vergeht so schnell“, riet sie dem Ministerpräsidenten. Der war ganz angetan von dem hübschen Anwesen der Bopps: „Sie haben uns jetzt ganz neidisch gemacht.“

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