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Segeberg WZV: SPD fordert externe Prüfung
Lokales Segeberg WZV: SPD fordert externe Prüfung
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19:15 05.03.2019
Von Sylvana Lublow
Der Wege-Zweckverband (WZV) steht in der Kritik wegen rechtswidriger Abfallentgelte, Millionenausgaben für externe Berater und Verstöße gegen Vergabevorschriften. Quelle: Nadine Materne
Bad Bramstedt

Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion am Montagbaned einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht: Die Bad Bramstedter WZV-Verbandsmitglieder sollen in der kommenden Verbandsversammlung des Wege-Zweckverbands beantragen, einen externen Fachanwalt für Wirtschaftsrecht oder eine Unternehmensberatung prüfen zu lassen, ob die vom Gemeindeprüfungsamt jüngst dokumentierten Vorgänge zivil- oder strafrechtliche Tatbestände erfüllen. Zu beachten sei, dass der Fachanwalt oder die Unternehmensberatung noch nicht für den WZV oder dessen Tochterunternehmen tätig war. 

Antrag auf externe Prüfung mehrheitlich beschlossen

„Wir haben Zweifel, ob der WZV es schafft, für die nötige Aufarbeitung zu sorgen“, begründete Schadendorf seinen Antrag, der von den Stadtverordneten mehrheitlich (mit 14 Ja-, zwei Neinstimmen und sechs Enthaltungen) angenommen wurde. FDP-Sprecher Helmer Krane begrüßte den Antrag: „Ich würde es auch gut finden, wenn die Bürgermeisterin uns regelmäßig von den Verbandssitzungen berichtet.“ Stefan Brumm, CDU-Fraktionsvorsitzender, bekräftigte den Antrag: „Die Vorwürfe gegen den WZV sind so gravierend, dass eine Aufklärung wichtig ist. Deshalb muss es eine externe Prüfung geben.“ Lediglich die Grünen hielten sich zurück. Fraktionssprecher Gilbert Sieckmann-Joucken: „Wir sollen erst mal abwarten, was Frau Jeske uns berichten wird. Noch ist es für so eine Maßnahme zu früh.“

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