Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Segeberg Wieder Rüffel von der Kommunalaufsicht
Lokales Segeberg Wieder Rüffel von der Kommunalaufsicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:01 04.04.2019
Von Gerrit Sponholz
Wieder mal muss sich der Wege-Zweckverband harte Kritik vom Kreis anhören.   Quelle: Gerrit Sponholz
Bad Segeberg

Anders, als vom WZV gefordert, müssten sich Bürger nicht in eine Namensliste eintragen, wenn sie beim WZV den Bericht des Gemeindeprüfungsamtes zum WZV lesen wollen. Auch könne Bürgern nicht verboten werden, Kopien oder Fotografien vom Bericht anzufertigen.

Ein dritter Kritikpunkt: Außerdem habe der WZV bei einem Schriftwechsel nicht korrekt gehandelt, als der Hinweis auf Rechtsschutzmöglichkeiten gefehlt habe. 

Nicht die erste Kritik vom Kreis Segeberg

Erst vor wenigen Tagen hatte die Kommunalaufsicht den WZV gerüffelt. So sei die Öffentlichkeit bei einer WZV-Versammlung zu Unrecht zu einem Tagesordnungspunkt ausgeschlossen worden. Auch hätte der WZV nicht verlangen dürfen, dass sich Besucher der Versammlung in eine Namensliste eintragen müssen.

Die jüngste Schelte geht auf eine Beschwerde des Seedorfer Gemeindevertreters Jürgen Kaldewey zurück. Er hatte mit seiner Frau Ulrike, ebenfalls Gemeindevertreterin, beim WZV den Bericht des Gemeindeprüfungsamtes lesen wollen.

In dem Bericht kritisiert das Amt den WZV für rechtswidrige Abfallentgelte, Millionenausgaben für Berater und massive Verstöße gegen Vergabevorschriften in den Geschäftsjahren 2012 bis 2016.

Hoffen auf mehr Transparenz

Die Kaldeweys hätten erst lesen dürfen, nachdem sie Namen, Wohnort und Unterschrift auf einem Einsichtnahme-Formular eingetragen haben. Außerdem sei ihnen schriftlich untersagt worden, Kopien oder Fotografien vom Bericht und von der Entgegnung des WZV anzufertigen.

Dies, so der Kreis, ist rechtswidrig gewesen.

Segeberg Bad Bramstedt - Kahlschlag im Biotop

Da hat der Bad Bramstedter Bauhof ganze Arbeit geleistet: Etliche Bäume und Büsche rund um ein Feuchtbiotop im Ortsteil Bissenmoor sind gefällt worden. Was Bürgermeistesrin Verena Jeske mit einer ökologiischen Aufwertung begründete, sehen Naturschützer als eine eklatante Biotop-Venichtung an.

Einar Behn 03.04.2019

Durch die Osterferien ist der Masern-Spuk an den Bad Segeberger Schulen zumindest vorläufig vorbei. Damit die hoch ansteckende Krankheit nach den freien Tagen nicht erneut ausbricht, empfiehlt das Gesundheitsamt „dringend, Impflücken in der Zwischenzeit durch eine Impfung schließen zu lassen“.

Michael Stamp 03.04.2019
Segeberg Einsatz in Seth - Dicker Rauch im Keller

Dicker Rauch im Keller eines Einfamilienhauses in Seth rief gestern Nachmittag gegen 16 Uhr drei Feuerwehren und die Polizei zum Geschehen in die Hauptstraße. „Es handelte sich um einen Defekt an der Heizung, was starke Rauchentwicklung mit sich brachte“, sagte Seths Wehrführer Dennis Oldenburg.

Sylvana Lublow 03.04.2019