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Segeberg Eher Neujahrsshow als Empfang
Lokales Segeberg Eher Neujahrsshow als Empfang
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18:18 13.01.2019
Von Thorsten Beck
Ballet & Company aus Wahlstedt zeigte Modern Dance und klassisches Ballett. Quelle: Sönke Ehlers
Wahlstedt

Breakdance, Hip-Hop, klassisches Ballett, Modern Dance, Kindertanz und fröhlicher Gesang: Art2Spin, Ballett & Company, SV Wahlstedt und Lebenshilfe-Kita schufen einen gleichermaßen abwechslungsreichen wie kurzweiligen Rahmen für den bekannten Veranstaltungsverlauf aus Wortbeiträgen und Ehrungen. Auf die Besucher warte ohnehin eher eine „Neujahrsshow“ als ein herkömmlichen Empfang, meinte denn auch Bürgervorsteher Horst Kornelius.

Positive Grundstimmung

Er und Bürgermeister Matthias Bonse führten in der gewohnten Weise gemeinsam durch den Vormittag, der wenig überraschend deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm als die eigentlich veranschlagten zwei Stunden. Das Duo schaute noch einmal zurück und blickte schon einmal voraus. Und man musste gar nicht zwischen den Zeilen lesen, um die positiv-optimistische Grundstimmung zu spüren, mit der die Verantwortlichen ins neue Jahre gehen.

Stadt erwirtschaftet Überschuss

Basis dafür ist eine weniger angespannte Kassenlage: „Wir werden das Jahr 2018 mit einem Überschuss von rund 800 000 Euro abschließen“, erklärte der Bürgermeister. Dabei habe man ursprünglich sogar mit einem Minus kalkuliert. Maßgeblich sei dabei nicht die gute Entwicklung des Gewerbesteueraufkommens gewesen, so Bonse, denn die sei ohnehin eingepreist gewesen. „Geholfen haben uns Erträge aus Grundstücksverkäufen, wie des Eiche-Stadtions, und ein positiver Jahresabschluss unserer Stadtwerke.“ So seien keine Ausgleichszahlungen angefallen.

Arbeitsplätze und Wohnraum

Weder die Unternehmen noch die Bürger stärker zu belasten, folgt dabei durchaus strategischen Überlegungen. Denn Wahlstedt will weiter wachsen. Und dazu braucht es Baugebiete, wo sich Menschen ansiedeln können, und Betriebe, die Arbeitsplätze erhalten oder sogar neue schaffen. Aktuell leben in der Stadt 9605 Menschen aus 66 Nationen. „Die 10 000-Einwohner-Grenze sollten wir in den nächsten Jahren schaffen“, prognostizierte Bonse. Langfristig wird aber weiterhin die 12 000er Marke angepeilt.

Um die Voraussetzungen zu schaffen, setzt Wahlstedt neben den klassischen Angeboten für Häuslebauer – etwa an der Glödekoppel und im Kiebitzring – verstärkt auf barrierefreien und vor allem bezahlbaren Geschosswohnungsbau. Sowohl auf dem Gelände des Eiche-Stadions als auch auf einem von der Stadt 2018 ebenfalls veräußerten Grundstück an der Poststraße, wo der Schwerpunkt allerdings auf betreutem Wohnen liegt, entstünden Mehrfamilienhäuser, betonte der Bürgermeister. 

Kieler Straße wird ausgebaut

Mit dem Straßenbau hat Wahlstedt nach der Sanierung des Gildewegs und dem Ausbau der Kronsheider Straße hingegen zunächst einmal abgeschlossen. Wobei Bürgervorsteher Horst Kornelius nicht unerwähnt ließ, dass die rückwirkend beschlossene Senkung der Straßenausbaubeiträge die Stadtkasse allein bei der Kronsheider Straße mit etwa 500 000 Euro zusätzlich belaste. Eine neue Großbaustelle mit den unvermeidlichen Behinderungen wird es aber auch in 2019 geben: Vermutlich nach den Sommerferien wird der Kreis mit dem Ausbau der Kieler Straße beginnen.

Und irgendwann soll dann auch der Umbau der Kreuzung Rendsburger Straße / Dorfstraße mit der abknickenden Vorfahrt zu einem weiteren Kreisel in Angriff genommen werden.

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