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Segeberg Weg mit der Holperpiste
Lokales Segeberg Weg mit der Holperpiste
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05:45 26.02.2014
Von Alexander Christ
Nahes Bürgermeister Holger Fischer (links) und sein Amtskollege aus Wakendorf II, Hans-Hermann Schütt, fordern eine baldige Sanierung der L75.
Wakendorf II / Nahe

„Ich habe erstmals 2007 auf den schlechten Zustand der Straße hingewiesen. Die erste Reaktion kam dann 2010 vom damaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen“, erinnert sich Schütt. Carstensen habe ihm mitgeteilt, dass dem Land die finanziellen Mittel für die Komplettsanierung fehlten. Schütts Ersuchen, das auch den Wunsch zum Bau eines Radweges entlang der L75 enthielt, wurde abgelehnt. Mitte Februar dieses Jahres teilte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Itzehoe erneut mit, dass die Baumaßnahmen in absehbarer Zeit nicht finanzierbar seien.

 Durchschnittlich 5000 Fahrzeuge täglich befahren die Strecke, darunter auch viele Lkw. Im vergangenen Jahr stellte der Landesbetrieb wegen der Fahrbahnschäden Tempo-50-Schilder auf. Außerdem sind mittlerweile regelmäßig Mitarbeiter des Landesbetriebs auf dem Teilabschnitt unterwegs, um immer neue Risse im Asphalt zu flicken.

 Holger Fischer sieht einen besseren Lösungsansatz. In Kürze beginnen Arbeiten an der Wakendorfer Straße. Dort wird das Kanalisationsnetz erneuert. „Ich denke, dass es ideal wäre, in diesem Zusammenhang auch die L75 zu sanieren“, meint Fischer.

 Unterstützung erhoffen sich die Bürgermeister von den für ihre Wahlkreise zuständigen CDU-Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Dr. Axel Bernstein. Beide wollen sich nach Aussage von CDU-Kreisgeschäftsführer Uwe Voss in Kürze einen persönlichen Eindruck vor Ort verschaffen.