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Segeberg Strauchgutsammlung auf Bestellung
Lokales Segeberg Strauchgutsammlung auf Bestellung
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19:31 30.05.2018
Ab 2019 kommen die Strauchgutsammler des WZV nur noch, wenn die Kunden die Abfuhr bestellt haben. Quelle: Wege-Zweckverband
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Bad Segeberg

Ab dem 1. Januar 2019 können die Kunden nun wählen, ob sie ihre Gartenreste selbst zum Recyclinghof bringen wollen – oder ob sie ihr Schnittgut termingerecht abholen lassen möchten. So beschloss es die WZV-Verbandsversammlung am Dienstag in Bad Segeberg.

Zwei Mal drei Kubikmeter Freimenge

Die Freimenge beträgt dann zwei Mal drei Kubikmeter. Der Vorteil für Selbstanlieferer: Sie können zukünftig nach vorheriger Anmeldung auch Laub abgeben.

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Bisher holte der WZV zu festgelegten Terminen das Gartengut bei Straßensammlungen oder an festgelegten Sammelpunkten ab. Die starren Sammeltermine sorgten aber auch für Unzufriedenheit bei Kunden und Gemeinden. Am Straßenrand sammelten sich manchmal schon Tage vorher die Gartenschnittreste. Andere Kunden wiederum legten ihre Gartenabfälle zu spät raus.

„Dann muss nachgefahren werden“, verdeutlicht Julia Hobohm, Bereichsleiterin Abfallwirtschaft. Neben logistischen und personellen Herausforderungen stiegen dadurch auch die Kosten für den WZV. „Die Kunden wünschen sich eine flexiblere Lösung, die sich mit ihrem persönlichen Gewohnheiten besser vereinbaren lässt“, so die Analyse beim WZV.

Vorbild ist die Sperrmüllsammlung

Die Lösung guckte sich der Verband bei der Sperrmüllsammlung auf Bestellung ab. Hobohm: „Dann kann man die Touren und Mengen besser planen, das ist wirtschaftlicher und für den Kunden komfortabler.“

Von Nadine Materne

Thorsten Beck 30.05.2018
Michael Stamp 30.05.2018
Gerrit Sponholz 29.05.2018