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Segeberg Anwohner wollen das Festival stoppen
Lokales Segeberg Anwohner wollen das Festival stoppen
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19:05 25.07.2018
Von Birgit Panten
Anfang Juli stehen Comiczeichner Rötger Feldmann alias Brösel (rechts) und sein Kumpel Holger Henze (Holgi/links) bei einem Pressetermin zur Neuauflage des legendären "Werner"-Rennens nebeneinander. Quelle: Carsten Rehder/Archiv
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Hasenmoor

Auf Nachfrage bestätigte einer der Anwohner, dass die Hamburger Anwältin Andrea Brümmer das Werner-Rennen aus Gründen des Natur- und Umweltschutzes untersagen lassen möchte.

Übernachtungen in Camps

Der Veranstalter des Festivals, die Hoha Hanseatic GmbH, erwartet 50.000 Besucher. Ein Dorn im Auge der Anlieger ist unter anderem, dass Besuchern mit Zelten, Wohnmobilen oder gemieteten Containern in Camps auf landwirtschaftlichen Flächen übernachten können sollen. Außerdem sieht die Veranstaltung eine Reihe von Motorsportangeboten und ein Musikprogramm mit 80 Bands vor. Schon im Vorfeld der Planung hatten Anlieger auf Probleme wie Vogel- und Lärmschutz sowie Wandbrandgefahr aufmerksam gemacht.

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Noch nichts von einer Verfügung gewusst

Holger Hübner, Mitgründer des Wacken-Open-Airs und Geschäftsführer der Hoha Hanseatic GmbH, sowie Organisator Marten Pauls verwiesen bei Anfragen auf ihre Pressesprecherin Christine Loerke. Sie sagte, dass von einer einstweiligen Verfügung nichts bekannt sei. "Auch hat sich bisher die Anwältin nicht an den Veranstalter gewandt.“ Loerke fügte hinzu: „Wir arbeiten sehr sorgfältig daran, die Bürger der Gemeinden ausführlich über alle Planungen zu informieren, nehmen Beschwerden sehr ernst und wollen Lösungen finden." Hübner und Pauls hatten vor  wenigen Wochen auf dem Flugplatz eine Bürgerinformation durchgeführt.

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