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Segeberg Koslovsky-Team ist startklar
Lokales Segeberg Koslovsky-Team ist startklar
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16:59 14.08.2019
Von Sylvana Lublow
Brösels Bruder Andi Feldmann, hier in seinem „Koslovsky“, und Kultauswanderer Konny Reimann werden in Sachen Motorsport die Hauptattraktion bieten und gegeneinander auf der Achtelmeile antreten.  Quelle: Sylvana Lublow
Hasenmoor/Hartenholm

Vor zwei Monaten stellten sich die neuen Kontrahenten des nächsten „Werner-Rennens“ vor: Brösels Bruder Andi Feldmann und Kultauswanderer Konny Reimann werden in Sachen Motorsport die Hauptattraktion bieten und gegeneinander auf der Achtelmeile antreten. 

Prototyp-Rennwagen war total "zerbastelt"

Während Konny Reimann schon stolz von seinem fahrbereiten Vehikel berichten konnte – ein Chevy Chevelle aus den 1970er-Jahren mit 500 PS – sah es beim Brösel-Bruder noch nicht so optimal aus. Seine Wahl fiel auf einen alten amerikanischen Rennwagen, Baujahr 1932, der alles andere als fahrbereit war. „Total zerbastelt“, beschrieb Andi Feldmann sein Gefährt, das ein Prototyp-Rennwagen ist, der von dem Exilrussen Victor Koslovsky gebaut wurde. 

Gestern nun gab es die erste Probefahrt unter den Augen vieler Journalisten. Alle warteten immer wieder starke Regengüsse ab, bevor es endlich losgehen konnte. Auch Andi war gespannt: „Ich muss ja auch ein Fahrgefühl für den Wagen entwickeln. Das kann auch nach hinten losgehen.“ Doch am Ende gibt er sich positiv: „Wir wollen einen guten Start hinkriegen und dann werden wir auch gewinnen!“ 

Brösel: "Könnte vor Glück weinen"

Mit „wir“ meint Andi Feldmann das „Koslovsky-Team“, sein Schrauber-Team, das ihn tatkräftig unterstützt, allen voran Feldmanns Freund Jörg Reymann. Und Unterstützung auch nötig, schließlich musste der Rennwagen komplett auseinandergebaut werden, um ihn dann nach alten Plänen und Fotos wieder in den Originalzustand zu versetzen. Zumindest teilweise. „Der Wagen hatte ein kleines Benzin Fass, jetzt haben wir einen Treckertank eingebaut, Bremslichter hatte er auch nicht“, erzählt Jörg Reymann. Seit März basteln er und Andi an dem Auto. Einiges fehlt noch, zum Beispiel die Frontscheibe, die Motorhaube und die Lackierung. „Wir schätzen seine Kraft auf 450 PS“, sagt Andi, dessen Bruder Rötger „Brösel“ Feldmann ganz fasziniert von dem Rennwagen sprach: „Das ist so ein tolles Auto, ich könnte vor Glück weinen“, sagte Brösel, der seinen Bruder zur Testfahrt begleitet hatte.

Werner-Rennen startet am 31. August

Ob der „Koslovsky“ gegen Konny Reimanns Chevy („Ein Surfmobil, das einfach nur cool aussieht“) eine Chance hat, können die Fans am Sonnabend, 31. August, auf dem Flugplatz Hartenholm erleben. Das „Werner-Rennen“ findet vom 29. August bis 1. September statt.

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