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Segeberg Otto und Torfrock in Bestlaune
Lokales Segeberg Otto und Torfrock in Bestlaune
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07:37 01.09.2018
Von Jann Roolfs
Beim Werner-Festival bracht Otto mit seinen Liedern die Masse zum Toben. Quelle: Jann Roolfs
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Hartenholm

„Darf ich auch noch was sagen?“ Zum Singen kam Otto kaum, seine Band brauchte nur die ersten Töne eines Liedes anspielen, und schon sangen Zehntausende den Text. „Lasst ihn das Solo spielen!“, forderte der blonde Friese, um wenigstens seinem Saxofonisten Gehör zu verschaffen. Es nützte kaum etwas: Sie sangen und feierten; und Otto badete sichtlich in der Begeisterung, die er auslöste.

 Ohne faule Witze ging es natürlich nicht: „Sind die Kinder da? Die Mütter, die Väter? Seid ihr sicher, dass ihr die Väter seid?“ Das Publikum ging gerne mit. Neben „Ich bin ein Friesenjung’“ zur Melodie von Stings „Englishman in New York“ parodierte er bekannte Rocksongs mit deutschen Blödel-Texten, so dass aus Foreigners „Urgent“ der Drang zum „Örtchen wurde“. Aber Otto rockte auch richtig ab mit Klassikern wie „Satisfaction“ oder „Born To Be Wild“. Was immer er aufführte, seine Zuhörer jubelten, klatschten und sangen mit.

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Torfrock treten beim Werner-Rennen gleich zwei Mal auf

„Vielen dollen Danke!“ – „Vielen dollen Bidde!“ Der Dialog zwischen Musikern und Publikum ist Kult bei den Auftritten von Torfrock. Beim Werner-Rennen auf dem Flugplatz Hartenholm hatten die Schleswig-Holsteiner ein Heimspiel; nicht nur lokal, sondern auch künstlerisch: Sänger Klaus Büchner spricht in den Werner-Filmen die Hauptfigur; dementsprechend waren sie auch gleich für zwei Auftritte auf der großen Bühne gebucht, dem Kesseldrom.

Der zweite Torfrock-Gründer Raymond Voß war am Freitag beim ersten Konzert allerdings nicht dabei. Damit fehlte nicht nur die Synchron-Stimme des „Präsi“, sondern auch der raue Gesang bei „Renate“ oder „Beinhart“. Aber zu „Rata-ta-Zong“ oder „Dat matscht so schön“ sangen natürlich trotzdem Tausende von Zuhörern mit. Bei der Werner-Hymne „Beinhart“ kochte die Stimmung endgültig hoch. Aller Begeisterung zum Trotz hielten sich Torfock allerdings an die strengen Zeitvorgaben des Veranstalters: Nach exakt einer Stunde verließen die „Bagaluten“ grußlos und ohne Zugabe die Bühne.

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