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Segeberg Firma: Bürger an Säcke-Not mitschuldig
Lokales Segeberg Firma: Bürger an Säcke-Not mitschuldig
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07:00 17.12.2017
Von Gerrit Sponholz
Wertstoffsammler beklagen: Segeberger Bürger haben den Mangel an leeren gelben Säcken mitverschuldet, weil sie sich zu viele der Gratis-Tüten an den Abgabestellen geben lassen. Quelle: Marijan Murat
Kreis Segeberg

2017 werden wohl fast acht Millionen Säcke im Kreis Segeberg ausgegeben, sagt Dirk Dahl, Regionalleiter der Firmengruppe Landbell (Mainz), die im Auftrag von Industrie und Handel als Duales System die Wertstoffsammlung im Kreis Segeberg organisiert und als Subunternehmen seit Jahresbeginn die Firma Optisys (Wedel) mit der Arbeit betraut hat. "Diese Abnahmemenge halte ich für äußerst grenzwertig“, kritisiert Dahl. Dies seien rechnerisch rund 90 pro Haushalt. Im Nachbarkreis Plön reichten im Schnitt 26.

Neuen Lieferanten gefunden

Optisys habe mittlerweile einen neuen Lieferanten gefunden, erhalte in Kürze über zwei Millionen Säcke, sagt Dirk Dahl. „Mit einer neuen Säcke-Lieferung wird sich hoffentlich die angespannte Lage beruhigen.“ Die Lage sei schwierig gewesen, weil andere Entsorger, größer als Optisys, bevorzugt beliefert worden seien. Allerdings müsse Optisys pro Sack statt 2,5 Cent nun 3,3 Cent zahlen.

Protest von 43 Bürgermeistern

In den vergangenen Monaten verfügten die über 130 Abgabestellen im Kreis Segeberg nach Meinung vieler Bürger über zu wenige Rollen mit leeren gelben Säcken, die gratis ausgegeben werden, um zu Hause den Verpackungsmüll darin verstauen zu können. Kürzlich hatten sich 43 Segeberger Bürgermeister dem Protest angeschlossen und der Firma Landbell angedroht, notfalls das Land als Aufsichtsorgan einzuschalten.

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