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Segeberg Wird ans Juz ein Jugendcafé angebaut?
Lokales Segeberg Wird ans Juz ein Jugendcafé angebaut?
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06:15 23.02.2019
Von Einar Behn
Die Nottreppe an der Rückseite des Jugendzentrums ist gemietet. 7800 Euro kostet sie die Stadt pro Jahr. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Die provisorische Treppe musste angebracht werden, nachdem Brandschutzexperten Ende letzten Jahres das Fehlen eines zweiten Fluchtwegs aus den Obergeschossen des Jugendzentrums bemängelt hatten. Der ist aber Vorschrift, wenn die Räume von mehr als zehn Besuchern gleichzeitig genutzt werden. Im Jugendzentrum ist das häufig der Fall.

 Im Januar hatte sich dann eine Architektin das Jugendzentrum angesehen. Nach ihrer Schätzung würde ein Feuerschutztreppe, wie sie auch rückwärtig ans Schloss angebaut wurde, rund 60.000 Euro kosten. Hinzu kommen noch Aufwendungen für den Abriss der Terrasse, die für die Treppe weichen müsste, für ein Fundament und einen Wanddurchbruch im Obergeschoss. 

Jugendzentrum mit zwei Bereichen

Christine Daue, Leiterin des Jugendzentrums, meint, da sei es doch sinnvoller gleich an einen eingeschossigen Anbau zu denken, von dem aus dann die zweite Treppe nach oben führt. „Unser Wunsch ist ein separates Jugendcafé“, sagt die Sozialpädagogin. Das gibt es zwar im Eingangsbereich des Juz, aber es sei zu klein, so Daue. „Wir haben sehr unterschiedliche Gruppen von Jugendlichen, die sich auch mal getrennt im Jugendzentrum aufhalten wollen.“ Zurzeit sei es so, dass wenn eine Gruppe anwesend ist, andere gar nicht erst kommen. Das widerspreche dem Sinn eines Jugendzentrums, möglichst allen offen zu stehen. 

In diesem Jahr kein Etat für Anbau

In diesem Jahr jedenfalls wird es nichts mit dem Anbau. „Das ist ein Fall für die Haushaltsberatungen für 2020“, meint CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Brumm. Für 2019 stehe kein Etat zur Verfügung und das Geld jetzt nachzuschießen, obwohl der Haushalt erst vor wenigen Wochen beschlossen worden sei, komme für ihn nicht in Frage. Stadtverordnete Karin Steffen sagte im Sozialausschuss: „Eine Gesamtlösung ist auf jeden Fall besser, als für 60.000 Euro eine neue Treppe zu bauen.“

„Wir erwarten ja gar nicht, dass die Stadt uns sofort einen Anbau hinstellt“, stellt Christine Daue klar. Aber es sei schon wünschenswert, wenn das nicht wieder auf die lange Bank geschoben werde. Rückenwind bekam sie  vom Jugendbeirat der Stadt. Der hatte unter Schülern eine Umfrage gestartet: Ganz weit oben in der Prioritätenliste steht ein Jugendcafé

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