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Segeberg A20 so wichtig wie die Datenautobahn
Lokales Segeberg A20 so wichtig wie die Datenautobahn
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09:01 04.04.2018
Von Michael Stamp
Vor rund 80 Zuschauern diskutierten Kommunalpolitiker und Unternehmer bei der Zukunftswerkstatt im Bürgersaal des Rathauses. Eingeladen waren Monika Saggau (CDU, von links), Dirk Wehrmann (SPD), Anna-Patricia Thomsen (FDP), Niels Oumar (Wirtschaft), Dr. Henning Vollert (Bündnis 90/Die Grünen), Jörg Bonkowski (Wirtschaftsbeirat), Ralf Schaffer (BBS) bei Wir-für-Segeberg-Vorsitzender Marlis Stagat. Ursula Michalak (CDU) hat den Kontakt zwischen Wirtschaft und Politik initiiert. Quelle: Michael Stamp
Bad Segeberg

Vertreter von CDU, SPD, Grünen, BBS und FDP saßen mit der moderierenden Wir-Vorsitzender Marlis Stagat auf dem von Möbel Kraft aufgebauten Sofa; dazu kamen noch Jörg Bonkowski vom Wirtschaftsbeirat und Niels Oumar als Vertreter der örtlichen Unternehmen. Eins war wichtig: Zum Wahlkampf sollte der Abend nicht ausarten – und tat es auch nicht.

Große Überraschungen erlebten die rund 80 Zuschauer nicht. Die umstrittene Tourismusabgabe soll gerechter gestaltet werden, lautete eine der wiederholten Forderungen. Marlis Stagat äußerte Verständnis für die Stadt Bad Segeberg, die ihre Ausgaben für den Fremdenverkehr mit solch einer Umlage refinanzieren will. Aktuell befindet sich Wir für Segeberg in Gesprächen mit der Stadt. In den kommenden Monaten soll eine Neufassung der Angabe auf den Weg gebracht werden. Der neu aufgenommene Gesprächsfaden zwischen Unternehmern und Kommune gilt als erfolgversprechend.

Bei Probeabstimmung gab es viele Stimmen für klassische Parteien

Außerdem plädierten nahezu alle Teilnehmer dafür, den Weiterbau der A20 voranzutreiben. „Kaltenkirchen und Neumünster wachsen an der Autobahn“, erklärte Dirk Wehrmann (SPD). Leider könne die Stadtvertretung zur Beschleunigung nicht allzu viel beitragen.

Genauso wichtig wie die A20 ist laut Mebo-Chef Jörg Bonkowski aber die Datenautobahn – und die BBS-Mann und Kaffeeröster Ralf Schaffer betonte, gilt das auch für Branchen, an die man bei Highspeed-Internet erst einmal nicht denkt. Die flächendeckende Versorgung der Stadt mit WLAN ist nach Ansicht von Marlis Stagat „ein Thema für Bad Segeberg“. Da müsse man sich ein Beispiel an Wahlstedt nehmen, wo die Segeberger Zeitung ein solches Projekt auf den Weg bringt.

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