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Segeberg Fundstücke nach 20 Jahren aufgetaucht
Lokales Segeberg Fundstücke nach 20 Jahren aufgetaucht
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14:30 18.03.2018
Von Nicole Scholmann
Foto: Hans Werner Berens (links) und Dr. Gerhard Braas zeigen die Exponate, die aus dem Lager der Nationalsozialisten in Springhirsch stammen sollen.
Hans Werner Berens (links) und Dr. Gerhard Braas zeigen die Exponate, die aus dem Lager der Nationalsozialisten in Springhirsch stammen sollen. Quelle: Nicole Scholmann
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Es handelt sich um Metallgegenstände wie einen Feuerlöscheimer und Essgeschirr, aber auch einen Schuh. Nach einer aufwändigen Recherche wurde Braas bei der Witwe eines renommierten Archäologen aus Hannover fündig. Der damalige Grabungsleiter Dietrich Alsdorf hatte die Sachen an Professor Hans-Jürgen Häßler gegeben, der in Hannover ein Holocaust-Museum geplant hatte. Haßler starb vor einigen Jahren, die Nützener Fundstücke lagerten in seiner Garage. Die Witwe schickte dem Trägerverein die Sachen zu.

Nun soll mit Hilfe von Schülern des Gymnasiums Kaltenkirchens und einer Mitarbeiterin des Jüdischen Museums Rendsburg ein Konzept zur Präsentation entwickelt werden.

Springhirsch war eine Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme. Wie viele Menschen dort umgekommen sind ist bis heute nicht klar. Der Trägerverein kümmert sich seit langem um eine würdige Darstellung der Geschehnisse dort.

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