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Auto & Verkehr Abstinenznachweis: MPU-Kandidaten sollten Mohn meiden
Mehr Auto & Verkehr Abstinenznachweis: MPU-Kandidaten sollten Mohn meiden
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14:24 08.08.2014
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Aus Schlafmohn kann Heroin hergestellt werden. Der Mohn in Deutschland ist aber fast opiatfrei. Bei einem Drogenscreening kann die Menge aber ausreichen, um positiv getestet zu werden. Quelle: Peter Förster
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Berlin

Autofahrer, die im Rahmen des "Idiotentests" zum Drogen-Screening müssen, sollten vorab nicht zu viel Mohnkuchen essen. Denn dies könne den sogenannten Abstinenznachweis bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) verfälschen, erklärt Markus Schäpe, Leiter Verkehrsrecht beim ADAC in München. Die Folge: Der Führerschein wird weiter einbehalten, denn der Autofahrer ist in der Beweispflicht.

Wer sich bei Mohnprodukten nicht zurückhält, könne laut Schäpe "den Anschein erwecken, illegale Substanzen zu sich genommen zu haben". Zum Hintergrund: Auch nach der Aufnahme von Mohnprodukten kann aufgrund einer immunchemischen Reaktion ein positiver Opiat-Befund auftreten. Dabei kann nicht immer zweifelsfrei zwischen einer Aufnahme von Heroin und Mohn unterschieden werden.

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dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 08.08.2014
Deutsche Presse-Agentur dpa 08.08.2014
Deutsche Presse-Agentur dpa 08.08.2014