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Auto & Verkehr Das Verletzungsrisiko im Wohnmobil verringern
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Das Verletzungsrisiko im Wohnmobil verringern

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11:17 20.08.2020
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Um das Verletzungsrisiko bei einem Unfall zu reduzieren, müssen Gegenstände im Wohnmobil richtig verstaut werden. Quelle: Robert Günther/dpa-tmn
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München

Stößt ein Auto mit einem Wohnmobil zusammen, besteht für beide Fahrer eine hohe Verletzungsgefahr. Das zeigt ein Crash-Test des ADAC: Die Knautschzonen beider Fahrzeuge waren bei dem Frontalzusammenstoß mit 56 Stundenkilometern überfordert und komplett eingebeult.

Doch nicht nur für die Fahrer bestand ein Verletzungsrisiko, sondern auch für die hinteren Insassen im Wohnmobil, beispielsweise durch herumfliegende Gegenstände.

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Verletzungsgefahr reduzieren

Der ADAC rät daher, Gegenstände im Wohnmobil sicher zu verstauen und in obere Schränke etwa nur leichte Gegenstände zu packen. Schwere Lasten gehören in den abgetrennten Kofferraum. Diese Sachen am besten nach unten legen und zusätzlich mit einem Spanngurt sichern.

Insbesondere die Küchenschränke sollten Sie zusätzlich sichern und fest mit dem Fahrgestell verbinden. Der Test zeigte, dass der Inhalt der Schränke beim Aufprall durch den Innenraum des Fahrzeugs flog - daher auf Gläser und Porzellan besser verzichten und Kunststoffbesteck verwenden.

Sicherheitssysteme funktionieren

Immerhin: Von Schränken im Heck ging keine Gefahr aus. Sie blieben verschlossen. Auch die Gasanlage unterbricht bei einem Unfall die Versorgung. Diese Sicherheitseinrichtung minimiert die Brandgefahr.

Während der Fahrt sollten Sie nichts offen hrrumliegen lassen, den Tisch vor der hinteren Sitzreihe hochklappen. Alle Wohnmobil-Insassen müssen stets angeschnallt bleiben.

Beim Kauf oder Mieten eines Wohnmobils raten die Experten dazu, auf Notbrems- und Spurhalteassistenten zu achten. Denn sie können das Risiko eines Unfalls deutlich reduzieren.

© dpa-infocom, dpa:200820-99-238309/2

dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 19.08.2020
Deutsche Presse-Agentur dpa 19.08.2020
Deutsche Presse-Agentur dpa 19.08.2020